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Avatar - Aufbruch nach Pandora
Avatar
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Regie
James Cameron
Drehbuch
James Cameron
Produzenten
James Cameron, Jon Landau
Genre Science-Fiction FSK 12 Filmlänge 161 min Land USA Kinostart 17.12.2009 DVD-Start 23.04.2010 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Sie haben ihn seiner Gene wegen nach Pandora mitgenommen, nicht um seiner selbst Willen: Der an den Rollstuhl gefesselte Ex-Marine Jack Sully ist nur der Ersatz für seinen verstorbenen Bruder, der als Forscher auf Pandora in Kontakt mit der dortigen Urbevölkerung treten sollte. Mit Hilfe so genannter Avatare – Wesen, die aus der DNA der Ureinwohner, der Na’vi, und menschlicher DNA gezüchtet werden – versucht ein Team von Forschern der Armee zuvorzukommen und die Ureinwohner zur einer Zusammenarbeit zu bewegen. Pandora bietet Minerale, die die Energiekrise auf der Erde beheben könnten und die Verantwortlichen sind gewillt sich die Bodenschätze mit oder ohne Zustimmung der Ureinwohner zu holen. Wie immer geht es um Geld, um sehr viel Geld. Jake soll mit seinem Avatar, welchen er mit seinem Willen lenkt, die Na’vi unterlaufen, ihr Vertrauen erschleichen und so wertvolle Informationen sammeln. Doch je länger Jake unter den Na’vi lebt, desto lauter wird die Stimme in seinem Inneren, die fragt, ob die Verbesserung der Lebensbedingungen auf der Erde es wert ist, ein fremdes Volk ins Leid zu stürzen…
Schauspieler
Sam Worthington, Zoë Saldana, Sigourney Weaver, Stephen Lang, Michelle Rodriguez, Giovanni Ribisi, Joel Moore, CCH Pounder, Laz Alonso, Wes Studi, Dileep Rao, Matt Gerald, Sean Anthony Moran, Jason Whyte, Scott Lawrence
Filmkritik von Melanie Frommholz
12 Jahre nach dem gigantischen Erfolg von „Titanic“ bringt uns Regisseur James Cameron seinen nächsten Film in die Kinos. Dank einer geschickten PR-Strategie war „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ 2009 sicherlich eines, wenn nicht das meist erwartete Kinoereignis neben „Harry Potter“ und „Star Trek“. Aber ist „Avatar“ nun nicht nur der Aufbruch nach Pandora sondern auch der Aufbruch in eine neue Kinoära geworden? Nach knapp drei Stunden im Kinosessel muss man sagen: James Cameron kann den nächsten Meilenstein der Filmgeschichte für sich verbuchen. All die Millionen an Dollar, all die Zeit, all die Tricktechnik haben sich gelohnt: „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ IST der Aufbruch in eine neue Zeit. Der Film vereint die Stärken des alten Kinos mit den atemberaubenden Möglichkeiten moderner Computeranimation und des Motion-Capture-Verfahrens. Es ist die Geschichte einer Besiedelung, wie wir sie auf der Erde schon mehrfach erlebt haben, die Geschichte einer Eroberung, die immer auch mit Vertreibung einhergeht. Nicht von ungefähr zieht man gedanklich einen Vergleich zu den Indianern, kaum, dass man das Volk der Na’vi näher in Augenschein genommen hat. Camerons Film bringt uns zugegeben eine nicht neue, in ihrem Aufbau einfach gestrickte Geschichte. Doch ein Blick in die Vergangenheit des Kinos zeigt, die einfachen Geschichten sind oft die besten, denn wenn man sie richtig erzählt überstrahlt ihre Botschaft simple Dialoge genauso wie stereotype Charaktere. „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ hat diese Botschaft, die lautet: Lebe im Einklang mit deiner Umwelt, mit der Natur und bewahre den Kreislauf der Dinge. Nur dann wird dich die Natur auch retten, wenn du in Not bist. Das erscheint naiv und pathetisch, bekommt dank der grandiosen Effekte des Streifens aber eine ungeheure Strahlkraft. Nach wie vor haben wir keine Ersatzerde im Koffer, die wir mal eben schnell besiedeln können.
James Cameron und sein Team haben es bei „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ geschafft, dass sich die Grenze zwischen Animation und Realität auflöst. Schauspieler, Set und Tricktechnik werden eine untrennbare Einheit und verschmelzen zu einem genialen visuellen Erlebnis für den Kinobesucher. 15 Jahre sind vergangen, seit Cameron die Geschichte dieses Films erdachte. Das Warten hat sich gelohnt, denn nun endlich ist auch das Kino so weit, dass wir dem Filmemacher nach Pandora folgen können.
Wissenswertes
15 Jahre lang hatte Regisseur James Cameron seine Idee zu "Avatar" im Kopf. Erst Gollum aus "Der Herr der Ringe" legte den Schalter um und erlaubte Cameron endlich so zu arbeiten, wie es nötig war, um "Avatar" zu stemmen. Der Film hat über 230,000,000 US-$ gekostet und ist der erste Film des Filmemachers seit dessen Megaerfolg "Titanic".
Am 02.09.2010 bringt 20th Century Fox den Film mit zusätzlichen Szenen erneut in die Kinos.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Beste Musik, Bester Song ("I See You")
Gewonnene Golden Globes
Bester Film - Drama, Beste Regie
OSCAR-Nominierungen
Bester Film, Beste Regie, Bester Schnitt, Beste Musik, Bester Ton-Mix, Bester Ton-Schnitt
Gewonnene OSCARs
Beste Kamera, Beste Ausstattung, Beste visuelle Effekte
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Kommentare
Florian Rahner schreibt am 31.12.09, 01:24
Super Film, toller Soundtrack, eine Revolution im modernen Film!
sniper schreibt am 30.12.09, 20:05
Ein Meilenstein der Filmgeschichte! Ich kann wirklich jedem empfehlen, auch diejenigen die nicht so gern ins Kino gehen - diesen Film müsst ihr alle im Kino gesehen haben - wie damals Herr der Ringe ein Muss war so ist es jetzt Avatar.
Mattle schreibt am 30.12.09, 12:44
Hi, in jeder Hinsicht der Film des Jahres!!! Ich war ehrlich schon 3mal im Kino und die Bilder werden nicht langweiliger. Ein absolut perfektes Meisterwerk der Filmkunst. Nur schade das so ein Film niemals mit dem Oscar prämiert wird.
Kinotiger schreibt am 29.12.09, 19:48
Komme grad aus dem Kino und...Wow..!!
Cooper schreibt am 28.12.09, 22:44
Mit Abstand der BESTE Film den ich je gesehen habe! Ich war schon 2 mal im Kino und kann mich immer noch nicht sattsehen, im Gegenteil. Es gibt immer was neues zu entdecken und zu bestaunen! Ich wünsche mir das der Film erfolgreicher wie Titanic wird, verdient hat er es auf jeden Fall! Es ist weniger ein Film sondern vielmehr ein Traum, man kann sich super in die Charactäre hineinversetzten. Vorallem in 3D. S U P E R
Lars schreibt am 25.02.12, 19:41
Abgesehen von den tollen Effecten bietet der Film kaum einen Anreiz ihn zu schauen. Ein Glück für James Cameron, dass das Gro unserer Gesellschaft ausschließlich mit den Augen denkt.
Ich bin enttäuscht!
leon schreibt am 23.02.12, 16:46
Seltsam wie sich alle von den tollen Effekten täuschen lassen: auch ich musste den Film zweimal schauen, um zu bemerken, wie dünn die Story ist, welche sich in irgendeiner Art doch bei tausend anderen Filmen finden lässt.
Noch seltsamer finde ich die obige Kritik, welche die einfache Geschichte und die stereotypischen Charaktäre lobt, wo doch sonst immer Tiefgründigkeit geprdigt wird.
Eine Kritik, welche ohne rosarote Brille auskommt, wäre hier angebracht.
Sicherlich hat der Film einige Stärken und weiß gut über seine kurze Leitung hinwegzutäuschen, aber ihn so hoch zu loben ist einfach falsch.
Ich selbst finde viele Filme von Cameron gut: "Aliens" und "The Abyss" sind meine Topfavouriten, obwohl sie natürlich auch nicht einwandfrei sind.
Aber dieses Täuschungsmanöver von Film so zu feiern kann ich nicht unterstützen.
Gruß
leon
Hannah schreibt am 22.12.09, 13:56
Unglaublich guter Film! Bin begeistert =)
marc schreibt am 20.12.09, 19:16
Wenn es einen Film gibt, der auf dem gleichen Niveau von "Herr der Ringe" mitbietet, Punkte wie der super Special Effects, der ausgefeilten Story, der hammer Charaktere und der perfekt filmisch umgesetzt wurde, dann ist dies "Avatar" vollends gelungen. Das ist ein Film, den man im Kino gesehen haben muss. Ein schlichtweg grandioses, bildgewaltiges Meisterwerk. Ob es an dem Erfolg der Einspielergebnisse wie "Titanic" der "Herr der Ringe" mithalten kann sei dahin gestellt, aber eins ist klar, verdient hätte er es auf jeden Fall. Die perfekte Unterhaltung. Gute Nacht liebe Filmfreunde.
Rebekka schreibt am 20.01.10, 19:30
Nach dieser Kritik war ich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht von dem Film. Erwartet habe ich einen neuen Meilenstein der Filmgeschichte, meiner Meinung nach ist "Avatar" alles andere als das. Obwohl die Charaktäre gut besetzt sind, kommt die Story recht mau daher. Die Effekte sind lohnenswert. Mehr aber auch nicht.
Dan DMP schreibt am 19.12.09, 00:39
Hab den Film am 17.12 gesehen und war auf jeden fall begeistert und würde mich über weiterführende Filme freuen, da ja, wenn der Film gut läuft eine Triologie draus wird.
Außerdem wird nicht nur der Konflikt zwischen den Menschen und Na'vi, sondern auch allgemein die Geschichte. Einer der besten Filme bis jetzt, sehr zu empfehlen.
Mfg,Dan
Florian schreibt am 18.12.09, 19:22
Total TOLL! :-)
Hermann schreibt am 14.01.10, 06:31
Was für ein Film, was für ein Erlebnis! Dieser Film trifft einen wie ein Güterzug und man steht noch völlig neben sich wenn man aus dem Kino kommt.
Wer diesen Film gesehen hat, kann später mal sagen: Ich war dabei, als diese neue Kinoära begonnen hat.
Ähnlich wie 1977 beim ersten Krieg der Sterne.
Unbedingt in 3D anstehen! Dieses 3D ist nicht mit dem vergleichbar, was man bisher kannte.
Hier waren keine Könner oder Profis am Werk, sondern Genies!
megatron schreibt am 11.01.10, 23:39
Das ist der Anfang vom Ende der Schauspieler. In den naechsten 3 Jahren, werden wir uns an Figuren gewoehnen, die perfekt sind, nicht altern und jeden Schauspieler in den Schatten stellen werden.
Martin schreibt am 11.01.10, 00:47
Ganz ehrlich, nach der sehr guten Kritik und 6x der Bestnote bin ich sehr enttäuscht von dem Film.
Die ganze Story ist sehr stark vorhersehbar (bzw wurde einfach 1zu1 von "Pocahontas" übernommen), keine überraschende Wendung, Spannung kommt kaum auf.
Dazu werden auch sämtliche Stereotypen bedient, der nur ans Geld denkende Kommandant, der arrogante General, der Held der sich läutert; die Häuptlingstochter, die als erste Vertrauen findet etc.
"selbstverständlich" hat das Naturvolk menschliche Strukturen und ist vollkommen gleichberechtigt. (und was ein Glück dass sämtliche Tiere, selbst die gefährlichsten Kreaturen, einen Anschluss haben, falls man mal auf ihnren reiten will xD)
die Effekte und Animationen (vor allem die extrem realistischen Na'vi) werden sicher Vorbilder für viele weitere Filme sein, reißen aber meiner Meinung nach so viel dann doch nicht raus.
DerBesserWisser schreibt am 08.03.10, 05:48
was habt ihr den alle ??? dieser film wifd zu überbewertet... die idee is toll der rest is hingeklatschtes gelaber.. nur weil der film so teuer war muss er gleich nicht der beste sein... Avatar is ein ganz normaler fantasy film mehr nicht
Johannes Hardt schreibt am 07.02.10, 18:39
Ich denke, dieser Film wird richtig abräumen (mit Oscars)!!!
Tita schreibt am 04.02.10, 21:41
Für mich bei weitem kein Meilenstein der Filmgeschichte! Der Trick ist Klasse, wenngleich der 3D-Effekt nach einiger Zeit nicht mehr bewußt wahrgenommen wird. In der Geschichte werden alle Klischees bis zur unerträglichkeit bedient, die Charaktere bleiben oberflächlich. Schade! Mit einer besseren Geschichte wäre viel mehr möglich gewesen.
