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Warehouse13 (TV-Serie) - Staffel 1
Warehouse13
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Regie
Jace Alexander, Vincent Misiano, Stephen Surjik, Ken Girotti, Constantine Makris, Michael W. Watkins, Eric Laneuville, Tawnia McKiernan
Drehbuch
Jane Espenson, David Simkins, Brent Mote, Jack Kenny, Drew Z. Greenberg, Matthew Federman, Stephen Scaia, Bob Goodman, Benjamin Raab, Deric A. Hughes
Produzenten
Mark Winemaker, Stephen Surjik
Genre TV-Serie (Science-Fiction) FSK 12 Filmlänge 543 min Land USA, 2009 DVD-Start 09.06.2011 Verleih Universal Pictures |
Story
Agent Peter Lattimer und Agent Myka Bering sind Bundesagenten des Secret Service und sollen auf einer Galaveranstaltung den Präsidenten schützen. Jedoch kommt es zu einem merkwürdigen Vorfall, der dem Präsidenten beinahe das Leben gekostet hätte. Die Umstände des missglückten Anschlags sind schleierhaft. Lattimer hat etwas beobachtet, das er sich nicht erklären kann. Am nächsten Tag bekommen die beiden Besuch von höherer Stelle und werden umgehend in die Wüste beordert, wo sie sich ihrer neuen Aufgabe stellen müssen. So stoßen die beiden auf ein riesiges Lagerhaus, welches von einem äußerst eigentümlichen Mann bewohnt wird. Er ist es, der den beiden endlich erklärt, worum es geht. Die US-Regierung sammelt in geheimen Warenhäusern alle möglichen Artefakte und Gegenstände auf, die nicht in die Welt gehören. Agent Peter Lattimer und Agent Myka Bering sind nun dem Warehouse 13 zugeteilt und sollen gefährliche Objekte sammeln und im Lagerhaus einlagern, was sich jedoch als nicht so einfach herausstellt…
Schauspieler
Eddie McClintock, Joanne Kelly, Saul Rubinek, CCH Pounder, Genelle Williams, Simon Reynolds, Dillon Casey, Warren Chow, Cornell Womack, Ivan Sergei, Pedro Miguel Arce, David Collins, Allison Scagliotti, James Naughton, Tyler Hynes, Roberta Maxwell, Al Sapienza, Niall Matter, Erica Cerra, Maria Ricossa, Roger Rees, Alec Medlock, Susan Hogan, Joe Morton, Mark Sheppard, Michael Hogan, Tricia Helfer, Joe Flanigan
Kritik von Sascha Koch
Mit Spannung wurde in Deutschland die neue Science-Fiction-Serie „Warehouse13“ erwartet, die in den USA den einen oder anderen Zuschauerrekord brach. Jedoch kratzt man sich eher verwundert am Kopf, da diese Quotenwerte in keiner Weise das Niveau von „Warehouse13“ widerspiegeln.
Von der ersten Minute an fällt es der Serie sehr schwer, Kontinuität in der Handlung aufzubauen, eine interessante Atmosphäre zu erschaffen oder die Charaktere ansprechend in Szene zu setzen. Dieses eher enttäuschende Bild ändert sich im Verlauf der 12 Episoden langen Staffel kaum. Die Charaktere von Agent Peter Lattimer und Agent Myka Bering sind von Eddie McClintock und Joanne Kelly gänzlich unaufregend verkörpert und versuchen mit ideenlosen Dialogen und müdem Wortwitz eine Serie zu erzeugen, die Charme, Humor und Spannung bieten soll, was jedoch misslingt. Die Dynamik der beiden Hauptdarsteller, auch untereinander, fehlt fast völlig.
Wer sich nun auf gute Drehbücher, beeindruckende Effekte oder Action verlässt, ist verlassen. Denn auch dies bietet „Warhehouse13“ nicht. Die meisten Episoden sind schlichtweg langweilig, von der Story her unausgereift, unglaubwürdig und nicht mit letzter Konsequenz umgesetzt. Da fragt man sich ernsthaft, ob hier die Hauptdarsteller die Serie runterziehen, oder ob die Serie die Hauptdarsteller runterzieht. Die Antwort liegt wohl irgendwo dazwischen.
Technisch ist „Warehouse13“ ebenfalls als unterdurchschnittlich zu bezeichnen. Die visuellen Effekte sind bei Science-Fiction-Produktionen immer ein wichtiger Punkt, der durch „Warehouse13“ allerdings nicht in befriedigender Weise ausgefüllt wird. Im Gegensatz zu anderen Formaten aus dem Hause SyFy ist die Qualität der Effekte hier zu gering. Sie wirken künstlich und sind eines solchen Formats nicht würdig.
Alles in allem liegt der Serie eine ordentliche Idee zugrunde, die jedoch schlecht umgesetzt wurde. Alles wirkt, als wäre es schon einmal da gewesen. Originell und kreativ versucht man zwar zu sein, ist man aber nicht. Die beiden Hauptdarsteller und auch Saul Rubinek können in ihren Rollen leider nur in den wenigsten Momenten überzeugen. Hinzu kommen einfallslose Drehbücher und eine technisch allenfalls durchschnittliche Umsetzung. In den Ansätzen ist eine gute Science-Fiction-Serie in „Warehouse13“ zu erkennen, die in dieser Form in der ersten Staffel aber einfach zu wenig Unterhaltungswert besitzt.
Wissenswertes
„Warehouse13“ startete am 7. Juli 2009 auf SyFy und erzielte mit 3,5 Millionen Zuschauern die drittbeste Serienpremiere der Sendergeschichte. Die sechste Episode „Das Rückgrat des Sarazenen“ setzte mit 4,4 Millionen sogar einen allzeit Zuschauerbestwert für SyFy.
Episodenguide:
• Der Kamm der Borgia
• Der Klang der Musik
• Unterbewusstes Verlangen
• Das Rheticus-Experiment
• Die Elemente der Macht
• Das Rückgrat des Sarazenen
• Das Schwert des Samurai
• Gefangen im Spiegel
• Die Visionen der Reue
• Das Tribunal der Räte
• Die Macht der Worte
• Ein Ende mit Schrecken
Die Serie umfasst folgende Staffeln:
Wahrehouse13 (TV-Serie) - Staffel 1
Wahrehouse13 (TV-Serie) - Staffel 2
Auszeichnungen
Emmy Nominierungen: Bestes Titeldesign
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