Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 16.2.
- Der Ruf der Wale
- 16.2.
- Extrem laut und unglaublich...
- 16.2.
- Gefährten
- 16.2.
- Yoko
- 23.2.
- Ghost Rider: Spirit of Ven...
- 23.2.
- Glück
- 23.2.
- In the Land of Blood and...
- 23.2.
- Safe House
- 23.2.
- Young Adult
- Zu den Kinostarts
Moviesection.de unterstützt PETA
Sieben Leben
Seven Pounds
|
Regie
Gabriele Muccino
Drehbuch
Grant Nieporte
Produzenten
Todd Black, Jason Blumenthal, James Lassiter, Will Smith, Steve Tisch
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 123 min Land USA Kinostart 08.01.2009 DVD-Start 19.05.2009 Verleih Sony Pictures |
Story
Mit dem Dienstausweis seines Bruders gibt sich Ben Thomas als Beamter der Bundessteuerbehörde aus, um mehr über den Hintergrund, den Charakter und die Seele verschiedener schwerkranker Menschen zu erfahren. Thomas wiegt dabei ganz genau ab, wer seiner Meinung nach eine zweite Chance verdient hätte und wem er helfen will.
Auf seiner Suche nach geeigneten Kandidaten verliebt sich Thomas in die herzkranke Emily Posa, was der Beginn einer romantischen Beziehung ist.
Irgendwann hat Ben sieben Kandidaten ausgewählt, Emily eingeschlossen, für die er seine Pläne in die Wirklichkeit umsetzen will. Doch nun, da er Emily gefunden hat, fällt ihm dies umso schwerer.
Schauspieler
Will Smith, Rosario Dawson, Woody Harrelson, Barry Pepper, Michael Ealy, Elpidia Carrillo, Bill Smitrovich, Gina Hecht, Judyann Elder
Filmkritik von Sascha Koch
Mit „Sieben Leben“ kommt das wohl beste Drama 2009 und der beste Will Smith aller Zeiten in die Kinos. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass einen dieser Film einfach nur umhaut. Nach diesen 123 Minuten bleibt der Zuschauer aufgelöst, erschöpft, nachdenklich, berührt, erschrocken und verblüfft zurück. Lange bleibt über den Film hinweg der wahre Grund für Bens Verhalten verborgen, was vielleicht teilweise etwas störend wirkt, letztendlich aber dem Schock zum Schluss nur noch mehr Intensität verleiht.
Das hier erzählte, heikle Thema wird sowohl vom Drehbuch, als auch von den Schauspielern wahnsinnig authentisch transportiert, so dass es glaubwürdig ist und keinen Moment lang aufgesetzt wirkt. „Sieben Leben“ ist ein Film, in den man sich einfach fallen lassen kann und muss – Eventuellen Logikfehlern zum Trotz. Dazu wird man auch schon fast durch den absolut genialen Will Smith gezwungen, der seiner Figur so viel Wirklichkeit, Seele, Authentizität und Charakter verleiht, dass man sich ihrer nicht entziehen kann. Auch Rosario Dawson macht ihre Sache mehr als gut, was schlussendlich ein perfektes Duo zur Folge hat, welches mitreißt und mitfiebern lässt. So gut hat man Will Smith noch nie gesehen! Unglaublich! Ebenfalls schwingt eine nachdenklich machende Botschaft mit, die einen selbst in sich gehen lässt.
„Sieben Leben“ ist ein Film, der mit ganz viel Herz und Gefühl ausgearbeitet und gedreht wurde. Das Cast, allen voran Will Smith natürlich, ist perfekt und die Dramatik fast schon greifbar. Es wird wohl kaum jemanden geben, der nach diesem Meisterwerk noch ein trockenes Auge hat. „Sieben Leben“: Einer der Filmhits 2009 und Smiths beste Arbeit! Schockierend, dramatisch, kritisch, mitreißend und dabei trotzdem einfach nur schön. Ein Film, in den man sich fallen lässt oder gar hineingezogen wird.
Wissenswertes
Regisseur Gabriele Muccino drehte mit Will Smith bereits das Außenseiterdrama „Das Streben nach Glück“.
| Besucherbewertung |
|---|
Kommentare
Delorian schreibt am 23.01.09, 07:05
"Sieben Leben" ist ein Film, der ein sehr sensibles, aber wichtiges Thema aufgreift. In seiner Gesamtheit posiert Will Smith als nachdenklicher Schauspieler, der ein Geheimnis birgt, das bis zum Schluss verborgen bleibt. Gerade das, fesselt den Zuschauer bis zur letzten Minute, obgleich dieser Film streckenweise überdehnt wirkt.
FAZIT: Ein guter Film für all jene die Will Smith mögen und jene, die Filme mit tieferen Sinn als solches lieben!
ryan schreibt am 22.01.09, 13:03
Hallo Janna,
du beurteilst hier die Leistung von Smith und nicht den Film - es geht aber hier eben um den Film und der ist wie du schreibts : Eher Murks. Smith macht einen guten Job, aber wie gesagt - darum geht es nicht primär. Der Film ist entsetzlich misslungen.
Janna schreibt am 20.01.09, 12:57
Meiner Meinung nach ist der Film ein gutes Beispiel für den Ausdruck "Geschmackssache". Ich denke, dass die Personen, die ein Fable für solche Filme haben, hochzufrieden damit sind, und genauso viele Tränchen vergossen haben wie ich. Jeodch gibt es natürlich die ein oder anderen unter uns, die Will Smith nur in anderen Rollen kennen bzw lieber sehen. Ich finde, obwohl ich stets nicht vorurteilfrei an Filme mit Schauspielern, die für gewöhnlich andere Klischees in Filmen erfüllen, herangehe, dass Will Smith seine Sache in "sieben Leben" wirklich gut gemacht hat. Ich persönlich hätte mir jetzt im Nachhinein niemand Besseren dafür vorstellen können, eben weil er eigentlich in anderen Rollen spielt. Das hat mich umso mehr zum Nachdenken appelliert, obwohl die Story des Films im Großen und Ganzen selbstredend relativ weit hergeholt ist.
Trotzdem würde ich diesem Film ein "Gut" geben und keineswegs von verschwendetem Geld reden, wenn man sich ein Kinoticket dafür löst :)
chris schreibt am 11.01.09, 13:53
Dieser Film wurde im Vorfeld hoch gelobt. Und mit Will Smith als Hauptdarsteller hat man auch so seine Erwartungen. Zudem wurde er als Drama beschrieben, welches auch echte Kerle zum Heulen bringt(wie ich es eigentlich liebe). Wir waren zu viert im Kino. Unsere Meinung: Spart euch das Geld. Dieser Film ist allenfalls nur Durchschnitt. Sehr langatmig und langsam kommmt der Film in die Gänge.(ein Zuschauer neben mir ist eingeschlafen). Der Film wäre mit einem anderen Hauptdarsteller besser besetzt gewesen. Will ist für solche Rollen einfach nicht der Typ. Er eignet sich besser für Sunny-Boy-Rollen mit sympathischem Lächeln und wirkte in diesem Film für uns nicht wirklich glaubwürdig. Wer auf "Heulfilme" steht, wird enttäuscht: Gerade mal der Schluss ist etwas rührselig aber keine Träne wert. Unser Fazit: Es reicht einfach nicht aus, einen Film mit zwei gutaussehenden Hauptdarstellern zu besetzen, die obendrein diesen Film aufgrund der unnötig hohen Gage von Will Smith (an die 80 Mio. Dollar) sehr teuer machten
ryan schreibt am 11.01.09, 10:50
Absoluter Reinfall! Nach I am Legend und Hancock der dritte schwache Smith Film. Bald ist der Superstarbonus aufgebraucht und es wird erste Risse in der Fassade geben. Ich empfehle mal ein paar Fportsetzungen alter Hits zu drehen. Siebn Leben ist derart lahm, zäh und träge insziniert das man es schwer hat dem Film bis zum Ende die Treue zu halten. Wenn es kein Smith Film wäre hätte ich glaube 10x ausgeschaltet. Für ein Drama zu "undramatisch" und sonst hat der Film nichts zu bieten. Smith agiert aber gewohnt souverän.
