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Vater wider Willen
The Last Request
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Regie
John DeBellis
Drehbuch
John DeBellis
Produzenten
John Granata, Cindy Lamb Aiello, Buddy Mantia
Genre Komödie FSK 16 Filmlänge 88 min Land USA, 2006 DVD-Start 07.04.2011 Blu-ray-Start 07.04.2011 Verleih Sunfilm |
Story
Jeff ist der zweitliebste Sohn seiner Mutter - er hat nur noch einen Bruder, den Frauen verschlingenden Tom. Jeff hingegen will Priester werden und lebt dementsprechend enthaltsam. Blöd nur, dass sein Vater ausgerechnet jetzt todkrank wird und sich als letzten Wunsch ausgerechnet eine große Hochzeit und ein Engelkind ausgesucht hat. Wer soll diesen Wunsch erfüllen können? Etwa Tom? Nun ist guter Rat teuer, wenn die Jungs ihren Vater nicht enttäuschen wollen. Und er hat nur noch sechs Monate zu leben...
Schauspieler
T.R. Knight, Danny Aiello, Mario Cantone, Frank Vincent, Sabrina Lloyd, Joe Piscopo, Vincent Pastore, Tony Lo Bianco, Barbara Feldon, Mary Birdsong, Gilbert Gottfried, Nick Scotti, Mike Rutkoski, Virginia Williams, Irma St. Paule, Bobby Alto, Tristan Carrasco
Filmkritik von Thomas Ays
Es ist schon erstaunlich welche Stoffe es tatsächlich in die Produktion schaffen. Auch bei "Vater wider Willen" ist die große Frage, wen Regisseur und Drehbuchautor John DeBellis gefunden hat, der über seine Geschichte lachen konnte. Einleuchten will das nämlich niemandem so richtig. Geschmack- und niveaulos wird hier eine Story erzählt, die auf ganz eigene Weise schockt. Ganz wenige Szenen sind hier wirklich kreativ geraten, der Rest lässt einen nur verwundert den Kopf schütteln. Man hat auch nach dem Abspann keine Ahnung, warum aus diesem Drehbuch ein Film entstehen musste, dazu noch ein billig produzierter. Man fühlt sich die gesamte Laufzeit über in einer Art Soap-Atmosphäre mit schlechten Laiendarstellern und billigem Inszenierungsstil. Da hilft es auch nicht, dass der "Grey's Anatomy"-Star T.R. Knight eine der Hauptrollen spielt. Diese Tatsache ist genauso belanglos, wie der Rest des Films.
"Vater wider Willen" ist somit unterm Strich eine belanglose, geschmack- und niveaulose Möchtegern-Komödie geworden, die nicht nur nicht witzig, sondern auch alles andere als originell oder kreativ geraten ist. Es gibt Filme, die sind für die Ewigkeit gemacht, "Vater wider Willen" schafft es gerade noch bis zur nächsten Kreuzung – und selbst das darf noch bezweifelt werden.
