True Blood (TV-Serie) - Staffel 1

True Blood - Season 1

Filmplakat True Blood (TV-Serie) - Staffel 1
Regie Alan Ball, Scott Winant, John Dahl, Michael Lehmann, Daniel Minahan, Nick Gomez, Marcos Siega, Anthony M. Hemingway, Nancy Oliver  Drehbuch Alan Ball, Brian Buckner, Alexander Woo, Raelle Tucker, Chris Offutt, Nancy Oliver  Produzenten Carol Dunn Trussell, Alexander Woo 
Genre TV-Serie (Mystery)  FSK 16  Filmlänge 720 min
Land USA, 2008-2009  DVD-Start 26.03.2010  Blu-ray-Start 15.04.2011  Verleih Warner Bros. Pictures

Story

In Nordamerika kämpfen die Vampire gerade darum, die gleichen Rechte, wie die Menschen zu bekommen. Ein schwerer Kampf, und die Gesellschaft ist geteilt. Die einen wollen diese Monster am besten weit weg von sich wissen, die anderen werden zu "Fang-Bangern", lassen sich beißen und haben Sex mit ihnen. Auch die Blut-Droge "V" ist sehr in und dafür verantwortlich, dass viele Menschen nicht mehr sie selbst sind. Vampire hingegen trinken "True Blood", ein synthetisches Blut, was verhindert, dass sie Menschen beißen.
Sookie Stackhouse arbeitet nicht nur als Kellnerin in einer Bar in Bon Temps im tiefsten Louisiana, sie ist auch noch eine Telepathin: Sie kann hören, was Menschen denken. Ein Umstand, der sie nicht gerade beliebter werden lässt. In diesem Nest, in dem sie lebt, sagen sich buchstäblich Fuchs und Hase Gute Nacht. Und genau hier geschehen plötzlich seltsame Morde und das erst, seit ein Vampir in die Stadt gekommen ist. Bill Compton wirkt auf Sookie schwer anziehend, was für einiges an Empörung sorgt. Als weitere Morde geschehen, wird das Getuschel größer. Steckt Bill dahinter?

Schauspieler

True Blood (TV-Serie) - Staffel 1 Anna Paquin, Stephen Moyer, Sam Trammell, Ryan Kwanten, Rutina Wesley, Chris Bauer, Nelsan Ellis, Jim Parrack, Carrie Preston, Lois Smith, Alexander Skarsgård, Todd Lowe, Deborah Ann Woll, William Sanderson, Kristin Bauer, Jessica Tuck, Adina Porter, Michelle Forbes, Michael Raymond-James, Michael McMillian, John Billingsley

Kritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms True Blood (TV-Serie) - Staffel 1 Sookie Stackhouse: "Was weißt Du überhaupt über Vampire?"
Jason Stackhouse: "Mehr, als mir lieb ist."
Sookie Stackhouse: "Oh bitte, Jason! Du hast nicht mal genug Verstand, um ein Loch in den Schnee zu pinkeln."

Seit schimmernde Vampire unter Bäumen zärtliche Soap-Opera-Texte in ihrer Angebeteten Öhrchen säuseln, ist der neue Trend im Entertainmentbereich da: Blutsauger sind angesagt. Sowohl zwischen zwei Buchdeckeln, als auch im Radio und natürlich auf der großen Leinwand. Im Fernsehen ist „True Blood“ eine der Serien, die das Thema Vampire aufgreift und die Geschichte, die auf den Romanen von Charlaine Harris beruht, zu einem Hit werden ließ. Creator Alan Ball ist als ausführender Produzent, Regisseur und Drehbuchautor an Bord und inszenierte seine Vampir-TV-Serie nicht derart stark, wie zu erwarten war.

Sam: "Weißt Du, wen ich mir echt hier wünschen würde? Buffy oder Blade...!"
In der ersten Staffel der Serie geht es um die altbekannte Frage „Wer ist hier der Mörder?“. Tatsächlich schaffen es Ball & Co., dass man bis zur letzten Episode nicht ahnt, wer die Frauen dieser Kleinstadt um die Ecke bringt. Die Figurenzeichnung der Hauptcharaktere ist jedoch alles andere als authentisch und muss sich den Vorwurf gefallen lassen, lediglich auf dramaturgische Art und Weise zu funktionieren. Oftmals sagen und tun gerade die Geschwister Sookie und Jason Stackhouse Dinge, da lässt es sich nur den Kopf schütteln.
Die Schauspieler sind jedoch einwandfrei. Herauszugreifen gilt es vor allem OSCAR-Preisträgerin Anna Paquin als Sookie, Stephen Moyer als Vampir Bill und vor allem Ryan Kwanten als Sookies Bruder Jason. Zwar muss der Arme die gesamte Staffel über fast nackt durch die Gegend springen und ein Mädel nach dem anderen begatten, die hinterwäldlerische Tröte gibt er die meiste Zeit über geradezu perfekt. Auch Nelsan Ellis als großartige Figur des Lafayette Reynolds ist mehr als nur gelungen. Diese beiden Jungs lockern die argen Storyschwächen gehörig auf. Zum einen hat „True Blood“ die bestimmt dümmsten Polizisten der gesamten Fernsehgeschichte, zum anderen ist eine Prise Erotik bestimmt nicht falsch, die Macher dieser ersten Staffel haben da jedoch gehörig was missverstanden. Derart plump und abturnend hat man Sex zeitweise schon lange nicht mehr gesehen. Auch der Witz einiger Szenen bleibt oft ungenutzt, was schade ist.

Die erste Season von „True Blood“ ist unterm Strich durchschnittliches Serienfernsehen geworden. Zwar verstehen es die Macher, ihre Zuschauer bis zum Schluss im Dunkeln tappen zu lassen, die vielen Klischees und die fehlende Kreativität gepaart mit Logik- und Storyfehlern lässt eher enttäuschte Mystery-Fans zurück.

Wissenswertes

True Blood (TV-Serie) - Staffel 1 Episodenguide:
• Strange Love
• Blut geleckt

• Sie gehört zu mir
• Flucht aus dem Drachenhaus

• Funkenflug
• Kalte Erde
• Brennende Leidenschaft

• Der vierte Mann im Feuer
• Plaisir D'Amour
• Gefährliches Spiel

• Begräbnis aus Liebe
• Du wirst mein Tod sein

Diese TV-Serie umfasst folgende Staffeln:
True Blood (TV-Serie) - Staffel 1
True Blood (TV-Serie) - Staffel 2
True Blood (TV-Serie) - Staffel 3

Auszeichnungen

True Blood (TV-Serie) - Staffel 1 Emmy Nominierungen:
Beste Ausstattung ("Kalte Erde", "Brennende Leidenschaft", "Funkenflug"), Bestes Titel-Design

Gewonnene Emmys:
Bestes Casting

Golden Globe Nominierungen:
Beste TV-Serie - Drama

Gewonnene Golden Globes:
Beste Schauspielerin - TV-Serie - Drama (Anna Paquin)

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