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I Am Love
Io Sono L'Amore
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Regie
Luca Guadagnino
Drehbuch
Luca Guadagnino, Barbara Alberti, Ivan Cotroneo, Walter Fasano
Produzenten
Luca Guadagnino, Francesco Melzi d'Eril, Marco Morabito, Tilda Swinton, Alessandro Usai, Massimiliano Violante
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 115 min Land Italien, 2009 Kinostart 28.10.2010 DVD-Start 15.03.2011 Blu-ray-Start 15.03.2011 Verleih MFA |
Story
Die Recchis sind mehr als nur eine Familie. Sie sind eine Art Großunternehmen, das unendlichen Reichtum anhäufte und das von den Händen des Großvaters in die des Sohnes und des Enkelsohnes wandert. Tancredi und Edoardo sollen das Imperium nun in ein neues Zeitalter führen. Emma, Tancredis Frau und Edoardos Mutter, ist Russin und bereits vor Urzeiten durch ihren Mann nach Italien immigriert. Sie ist in dieser Familie wie erstarrt, tut ihre Pflicht und kümmert sich liebevoll um das Haus und die vielen Angestellten. Doch dann trifft sie Antonio Biscaglia, einen Freund ihres Sohnes, und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Von einer Minute auf die andere weiß die Frau weder ein noch aus und setzt ihr gesamtes gesellschaftliches Leben mit einem Mal aufs Spiel…
Schauspieler
Tilda Swinton, Flavio Parenti, Edoardo Gabbriellini, Alba Rohrwacher, Pippo Delbono, Diane Fleri, Maria Paiato, Marisa Berenson, Waris Ahluwalia, Gabriele Ferzetti
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur Luca Guadagnino beschäftigte sich in der Vergangenheit viel mit Dokumentationen und weniger mit abendfüllenden Spielfilmen, wie „I Am Love“. Diesem Umstand ist es wohl zu verdanken, dass dieses Familiendrama um die etablierte und angesehene Emma über weite Strecken anstrengend und langatmig geworden ist. Es liegt nicht an OSCAR-Preisträgerin Tilda Swinton oder ihren italienischen Co-Stars, dass dieses Drama einfach zu wenige Gefühle beim Zuschauer weckt. Gerade Swinton ist in den vielen leisen Momenten ihrer Figur sehr echt und glaubhaft. Und dann, wenn die gefühlsbetonte Seite an „I Am Love“ greifen soll, bedient sich Guadagnino einer aufdringlichen, lauten und vollkommen unpassenden Musik, dass man als Zuschauer jegliches Gefühl für die Szenerie verliert. Man ist am Ende etwas ratlos, wie man die Inszenierung dieses Filmes einordnen soll. In jedem Fall hat es der Filmemacher mit seinem gewählten Stil eindeutig und maßlos übertrieben. Die Geschichte hinter der Inszenierung (und ebenfalls von Luca Guadagnino zusammen mit Barbara Alberti, Ivan Cotroneo und Walter Fasano geschrieben) ist rührend und tiefgründig, jedoch nicht frei von Schwächen. An manchen Stellen machen es sich die Autoren sehr einfach, was sie wohl übersehen ließ, dass der Stoff insgesamt nicht ganz rund läuft. Somit ist „I Am Love“ leider nicht der erhoffte und durch Kritiker hoch gelobte tolle Film geworden, sondern eher eine anstrengende Auseinandersetzung mit der Suche nach sich selbst.
Wissenswertes
Tilda Swinton, die den Film auch mitproduzierte, lernte vor Drehbeginn sowohl Teile von Russisch, als auch Italienisch, da der Film ausschließlich in Italienisch gedreht wurde.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester ausländischer Film
OSCAR-Nominierungen
Beste Kostüme
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