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Cinema Paradiso
Nuovo cinema Paradiso
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Regie
Giuseppe Tornatore
Drehbuch
Giuseppe Tornatore
Produzenten
Franco Cristaldi, Giovanna Romagnoli
Genre Tragik-Komödie FSK 12 Filmlänge 120 min Land Italien, Frankreich Kinostart 07.12.1989 DVD-Start 04.10.2006 Verleih Concorde Film |
Story
Als der erfolgreiche Regisseur Salvatore erfährt, dass sein alter und sehr guter Freund Alfredo gestorben ist, werden längst vergessen geglaubte Erinnerungen aus seiner Kindheit und Jugend wach. Gedanken, die ihn daran erinnern, warum er Regisseur geworden ist:
Als Salvatore in etwa zehn Jahre alt ist, lernt er den Kinovorführer Alfredo kennen. Alfredo ist ein sturköpfiger alter Mann, der Filme liebt und sich bei seiner Arbeit nur ungern stören lässt. Der kleine Salvatore ist jedoch hartnäckig und besucht Alfredo Tag für Tag in seinem kleinen Vorführraum. Bald schon werden die beiden Freunde – sehr zum Missfallen von Salvatores Mutter, die es nicht gerne sieht, dass ihr Sohn nichts außer dem Kino im Sinn hat. Doch auch sie kann nichts daran ändern, dass Salvatores Liebe zum Kino und zum Film immer größer wird. Als es eines Tages zu einem großen Brand im Kino kommt, verliert Alfredo sein Augenlicht, weshalb Salvatore nun in die hohe Kunst des Filmevorführens eingeweiht wird…
Schauspieler
Philippe Noiret, Salvatore Cascio, Marco Leonardi, Jacques Perrin, Leo Gullotta, Agnese Nano, Enzo Cannavale, Isa Danieli, Leo Gullotta, Jacques Perrin
Filmkritik von Kathrin Lang
Es ist die Geschichte des Kinos, die uns der italienische Regisseur Giuseppe Tornatore mit seinem Spielfilm „Cinema Paradiso“ erzählt. Um faktische Tatsachen mit einer fiktiven Geschichte zu vermischen, wählt er einen interessanten Weg: Während ein kleiner Junge in einem italienischen Dorf die Liebe zum Film entdeckt, steuert das Medium Kino langsam auf seinen glorreichen Höhepunkt zu. Dabei führt „Cinema Paradiso“ vor allem einen etwas traurigen Aspekt vor Augen: Es ist lange her, viel zu lange, dass das Kino als solches in derlei außergewöhnlichem Maße wertgeschätzt wurde. „Cinema Paradiso“ legt beim Erzählen der Kinogeschichte viel wert auf die Darstellung der Publikumseite. Lachende, weinende, mitfühlende Gesichter – Menschen, die den Film nicht nur sehen, sondern ihn erleben, ihn fühlen. Wann ist es passiert, dass solch außerordentlich empathische Momente vor der Leinwand verloren gegangen sind? Wann haben wir damit aufgehört, vor dem Kino Schlange zu stehen, nur um einen Film zum wiederholten Male auf großer Leinwand sehen zu dürfen? Derlei Fragen stellt „Cinema Paradiso“ leise in den Raum, indem zahlreiche nostalgische Momente projiziert werden, die an alte Gepflogenheiten erinnern sollen. Es liegt wohl an unserem digitalen Zeitalter, dass das Kino von Jahr zu Jahr immer mehr an Wert verliert. Umso schöner, dass es Filme wie „Cinema Paradiso“ gibt. Filme, die uns rückwärts blicken lassen und uns - mal lachend, mal weinend - daran erinnern, was Kino bedeuten kann.
Wissenswertes
Giuseppe Tornatore gewann 1989 auf dem Filmfestival von Cannes den großen Preis der Jury und erhielt zudem den Europäischen Filmpreis.
Auszeichnungen
Gewonnene Golden Globes
Bester ausländischer Film
Gewonnene OSCARs
Bester ausländischer Film
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