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Katzenauge
Cat´s Eye
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Regie
Lewis Teague
Drehbuch
Stephen King
Produzent
Martha Schuhmacher
Genre Horror-Thriller FSK 16 Filmlänge 94 min Land USA Kinostart 04.12.1986 DVD-Start 29.05.1989 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
„Katzenauge“ erzählt drei Episodengeschichte. Die erste handelt von der mysteriösen Firma „Quitters Inc.“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Rauchern ihr Laster abzugewöhnen. Dabei bedient sie sich ziemlich unkonventioneller Methoden, die der Kettenraucher Morrison bald schon am eigenen Leib erleben muss. Drastische Bestrafungen bei Rückfällen gehören zur Firmenphilosophie, und dabei werden auch die Familienangehörigen der „Patienten“ nicht verschont.
In der zweiten Geschichte wird das Schicksal des Tennisprofis Norris erzählt, der sich dummerweise mit der Ehefrau eines Gangsters eingelassen hat. Er wird daraufhin gezwungen, sich auf eine makabere Wette einzulassen, deren Inhalt es ist, dass Norris auf Mauervorsprüngen um die Penthouse-Wohnung des Gangsterbosses herum balancieren muss.
In der dritten Geschichte schließlich wird ein kleines Mädchen in seinem Kinderzimmer von einem furchterregenden Troll terrorisiert, den außer ihm keiner sehen kann. Eine Katze, die in einer Vision sehen konnte, dass das kleine Mädchen ihre Hilfe braucht, ist das Bindeglied zwischen diesen drei Episodengeschichten.
Schauspieler
Drew Barrymore, James Woods, Alan King, Kenneth McMillan, Robert Hays, Candy Clark, James Naughton, Patricia Kalember, Charles S. Dutton, Tony Munafo, Court Miller
Filmkritik von Stefanie Rufle
Dieser vermeintliche Horrorthriller beweist, dass der Name Stephen King nicht immer Garant für spannende Unterhaltung sein muss. Obwohl der „King of Horror“ nicht nur die Kurzgeschichten lieferte, sondern auch selbst noch das Drehbuch schrieb, wäre es doch maßlos übertrieben, „Katzenauge“ als Schocker zu bezeichnen. In welchem Konsens die Geschichten zueinander stehen, die hier erzählt werden, begreift man erst ganz zum Schluss – und kann nicht umhin, die Idee wenig originell zu finden. Allein, dass die mysteriöse Katze in allen drei Episoden vorkommt, schafft eben noch nicht zwangsläufig eine Verbindung, die schlüssig wirkt. Da helfen auch die durchaus gelungenen Schockeffekte nicht mehr viel, zumal die Figur des „schrecklichen“ Trolls so lächerlich wirkt, dass man sich gar nicht mehr so sicher ist, es hier nicht etwa mit einer Parodie zu tun zu haben. „Katzenauge“ war nach „Der Feuerteufel“ der zweite Auftritt der damals zehnjährigen Drew Barrymore in einem Stephen King-Film – und die süße Drew ist auch so ziemlich der einzige Bonus, der diesen Film auszeichnet.
