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Nicht schuldig!
The Juror
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Regie
Brian Gibson
Drehbuch
Ted Tally
Produzenten
Irwin Winkler, Rob Cowan
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 116 min Land USA Kinostart 30.05.1996 DVD-Start 29.09.1998 Verleih Columbia TriStar |
Story
Boffano, einer der größten Mafia-Bosse der USA, steht vor Gericht wegen Anstiftung zum Mord. Diesen Typen in einen Gerichtssaal zu bekommen, war für die Behörden mehr als schwierig. Doch nun ist es gestemmt und die Verurteilung rückt in greifbare Nähe, da auch alle Beweise dafür sprechen, dass er tatsächlich ein solch böser Bube ist, wie behauptet wird. Doch Boffano wäre nun mal kein Mafia-Boss, hätte er nicht noch ein paar Asse im Ärmel. Er beauftragt einen Killer, um eine der Geschworenen derart unter Druck zu setzen, dass der mit „Nicht schuldig“ einer Verurteilung entgegenwirkt. Annie Laird ist diese Geschworene. Sollte sie sich weigern, wird ihr Sohn sterben. Der Psychoterror um die junge Frau kann beginnen...
Schauspieler
Demi Moore, Alec Baldwin, Joseph Gordon-Levitt, Anne Heche, James Gandolfini, Lindsay Crouse, Tony Lo Bianco, Michael Constantine, Matt Craven, Todd Susman, Michael Rispoli, Julie Halston, Frank Adonis, Matthew Cowles, Polly Adams
Filmkritik von Thomas Ays
Brian Gibson („Poltergeist II - Die andere Seite“) saß bei der Verfilmung des auf einem Roman von George Dawes Green basierenden Buch auf der Regiestuhl und inszeniert diesen Thriller geradlinig und routiniert. Ted Tally, der für den großartigen Psycho-Thriller „Das Schweigen der Lämmer“ den OSCAR für das beste Drehbuch erhielt, adaptierte das Skript zum Film. Keine schlechte Crew hinter der Kamera also. Davor agieren auch keine Unbekannten. Demi Moore spielt die Hauptrolle und Alec Baldwin darf ihr als psychopathischer Killer das Leben zur Hölle machen. Dies funktioniert alles, herausragend ist das aber nicht geworden. Demi Moore, mal wieder von den Razzie-Awards als schlechteste Schauspielerin ausgerufen, liefert keine schlechten Leistungen ab und auch Alec Baldwin ist in Ordnung.
„Nicht schuldig!“ ist unterm Strich ein durchschnittlicher, weil auch sehr vorhersehbarer Thriller geworden, der jedoch eine ordentliche Geschichte und einige atmosphärische Szenen bietet. Sicherlich kein Meilenstein, aber doch ein ganz netter Zeitvertreib.
Demi Moore erhielt für ihre Leistungen von der Jury der Razzie Awards die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin - gleichzeitig auch für ihre Rolle in "Striptease".
