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Krieg der Götter
Immortals
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Regie
Tarsem Singh
Drehbuch
Charley Parlapanides, Vlas Parlapanides
Produzenten
Mark Canton, Gianni Nunnari, Ryan Kavanaugh
Genre Fantasy FSK 16 Filmlänge 111 min Land USA Kinostart 11.11.2011 DVD-Start 05.04.2012 Blu-ray-Start 05.04.2012 Verleih Constantin Film |
Story
Weil König Hyperion seine ganze Familie an schwere Krankheiten verlor und die mächtigen Götter, die er anflehte, nicht zu Hilfe kamen, schwor sich der verbitterte Herrscher Rache. Blutige Rache. Er will die Titanen aus ihrem Verließ im Berg Tartarus befreien und sie auf die Menschheit loslassen. Dazu braucht er dringend eine legendäre Waffe, einen sagenumwobenen Bogen, der ihm übermenschliche Macht verleihen soll.
Unterdessen muss sich der Bauer Theseus ganz anderen Fragen des Lebens stellen. Ist er bereit, sich dem blutigsten und alles umfassenden Krieg zu stellen, so wie Zeus, der Göttervater, es lange voraussah? Oder wird sich dieser mächtige Krieger doch mit Hyperion verbünden?
Schauspieler
Henry Cavill, Mickey Rourke, Stephen Dorff, Freida Pinto, Luke Evans, John Hurt, Joseph Morgan, Anne Day-Jones, Greg Bryk, Alan Van Sprang, Peter Stebbings, Daniel Sharman, Isabel Lucas, Kellan Lutz, Steve Byers
Filmkritik von Thomas Ays
Wer "The Cell" mit Jennifer Lopez kennt, weiß, wie optische Filme auszusehen haben. Dem Actionfan sind in dieser Sparte sicherlich auch Streifen wie "300" oder "Sucker Punch" in jüngerer Vergangenheit im Gedächtnis geblieben. Regisseur Tarsem Singh hat sich nach "The Fall" (2006) nun der griechischen Mythologie angenommen und ein ordentliches Drehbuch von Charley Parlapanides und Vlas Parlapanides verfilmt. Dabei gelingt es dem Filmemacher jedoch nicht, einige Längen gezielt zu umschiffen. "Krieg der Götter" ist zwischenzeitlich dann doch langatmig geworden.
Auf der Schauspielerseite ist jedoch alles bestens. Henry Cavill, unser künftiger "Superman" (2012), ist als eindrucksvoller und überzeugender Theseus zu sehen und auch Mickey Rourke als fieser König Hyperion macht seine Sache ordentlich. Auf der weiblichen Seite ist Freida Pinto ("Slumdog Millionär") als Phaedra zu sehen. Alle anderen Figuren und Schauspieler sind absolute Nebensache.
"Krieg der Götter" ist erwartungsgemäß optisch einwandfrei geworden. Die Schlacht- und Kampfszenen sind eindrucksvoll und machen richtig viel Spaß. Da aber nicht immer gemetzelt wird und die Autoren zwischenzeitlich nicht wirklich viel zu erzählen haben, wirken gerade der Anfang und die Mitte zäh und wenig aufregend. Dennoch kann man aber insgesamt von sehenswerter Fantasyunterhaltung sprechen, die in 3D viel Spaß macht.
Wissenswertes
Regisseur Tarsem Singh inszenierte vor "Krieg der Götter" bereits die optisch eindrucksvollen Filme "The Cell" und "The Fall".
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Kommentare
Kinomitarbeiter schreibt am 28.11.11, 09:58
Dass dieser Film ab 16 Jahren freigegeben ist, ist eine absolute Frechheit. Es müsste eine dicke 18 auf dem Film prangern. Wieder mal hat die FSK daneben gehauen und dieses Mal so schwerwiegend, dass man ernsthaft an der geistigen Gesundheit der Verantwortlichen zweifeln muss. Würde ich meinen Job so schlampig machen, wäre ich schon vor langer Zeit gefeuert worden...Abgesehen davon ist der Film unterdurchschnittlich. Die Dialoge sind platt, die Story altbekannt, die Schauspieler spielen bis auf die Hauptfigur nahezu ohne jegliche Emotionen. Spannung kommt nur in den Action- und Splatterszenen auf, wenn Körper auseinandergerissen werden, das Blut spritzt oder wo die große finale Schlacht beginnt. 2/5

