Boy Culture

Filmplakat Boy Culture
Regie Q. Allan Brocka  Drehbuch Q. Allan Brocka, Philip Pierce  Produzenten Stephen Israel, Philip Pierce, Victor Simpkins 
Genre Drama (Gay)  FSK 16  Filmlänge 90 min
Land USA  Kinostart 12.04.2007  DVD-Start 29.08.2007  Verleih Pro-Fun Media

Story

X, der eigentlich Alex heißt, ist 25 Jahre alt, beziehungsunfähig und außerdem ein exklusiver Callboy mit zwölf Stammkunden. Von seinen Kunden kann er gut leben, die Gefühle für seinen Mitbewohner Andrew rauben dem Schönling jedoch noch den letzten Nerv. Einerseits will er sein freies Leben behalten, andererseits ist Andrew alles, was er will. Wie soll X alles unter einen Hut bringen? Und: Kann er seine Gefühle tatsächlich weiterhin unter Kontrolle halten? Was ist, wenn er sie loslässt, sie entfesselt und seinem Verlangen nachgibt? Müsste er dann sein so einfaches Leben aufgeben? Und was würde ihn das kosten?

Schauspieler

Boy Culture Patrick Bauchau, Derek Magyar, Darryl Stephens, Jonathon Trent

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 5 von 5 Ms Boy Culture An „Boy Culture“ ist schier nichts auszusetzen. Regisseur Q. Allan Brocka, der gleichzeitig das Drehbuch schrieb und zuvor bereits "Eating Out" inszenierte, liefert erneut einen tiefgründigen und mit viel Wortwitz versehenen Film ab, der romantisch, erotisch und unterhaltend geraten ist. Mit viel Liebe wurden hier tolle Figuren auf die große Leinwand gebracht und mit originellen Dialogen ausgestattet. Hinzu kommen noch tolle Schauspieler. Derek Magyar als X ist nicht nur eine Augenweide, sondern auch darstellerisch eine Wucht und auch Darryl Stephens als Andrew weiß glaubhaft in seine Rolle zu finden.
So muss (homosexuelles) Kino aussehen. Der amerikanische "Boy Culture" ist ein durch und durch toller Film mit einer überzeugenden Inszenierung, aussagekräftigen Schauspielern und einem großartigen Drehbuch geworden. Daumen hoch!

Wissenswertes

Boy Culture "Boy Culture" erhielt Auszeichnungen beim Festróia - Tróia International Film Festival, dem L.A. Outfest, dem Milan International Lesbian and Gay Film Festival, dem Philadelphia International Gay & Lesbian Film Festival und dem Rhode Island International Film Festival. Unter anderem wurde der Streifen als bester Film und Publikumsliebling ausgezeichnet.



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