Arena

Filmplakat Arena
Regie Jonah Loop  Drehbuch Tony Giglio  Produzenten Mike Callaghan, Brad Krevoy, Mark Williams 
Genre Action  FSK 18  Filmlänge 90 min
Land USA, 2011  DVD-Start 12.01.2012  Blu-ray-Start 12.01.2012  Verleih Sony Pictures

Story

Es hätte das vollkommene Glück für David Lord und seine Frau Lori sein können. Doch das Schicksal meinte es anders und die große Liebe seines Lebens kam bei einem Autounfall ums Leben - sie war hochschwanger. Ab diesem Zeitpunkt nahm das Leben des Feuerwehrmanns und Sanitäters eine erschreckende Wendung. Des Lebenswillens beraubt, will er eigentlich nur sterben. Doch bevor das geschieht, kommt alles ganz anders. In einer Spelunke wird er von einer jungen Frau angemacht. Er, sichtlich angetrunken, geht mit ihr auf sein Zimmer, dort wird er überrumpelt und außer Gefecht gesetzt. Als er wieder zu sich kommt, ist er Teil der "Arena", einer Internet-Kampfplattform, in der es darum geht, den jeweiligen Gegner möglichst brutal zu töten...

Schauspieler

Arena Samuel L. Jackson, Kellan Lutz, Johnny Messner, Katia Winter, Daniel Dae Kim, James Remar, Nina Dobrev, Lauren Shiohama, Irene Choi, Kofi Yiadom, Derek Mears, Dean J. West, Jason Zone Fisher, Kent Jude Bernard, Grant Case, Heather Harrison, Marcelle Baer, Phil Culotta, Michael Liu

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 2 von 5 Ms Arena Regisseur Jonah Loop muss ziemlich laut "Mehr! Mehr!" gerufen haben, als es darum ging, den Etat für Kunstblut für sein erstes Regieprojekt festzulegen. Es fließt jedenfalls mehr als genug. In "Arena" tut Loop das, was er eigentlich sonst immer macht: einen Film optisch aufwerten. Dies ist ihm auch bei diesem Filmchen gut gelungen. Optisch ist an "Arena" wenig auszusetzen. Die verschiedenen Kampfsequenzen sehen schnittig aus, die Umgebungen durchweg cool. Dennoch fehlt dem Film etwas, was jeder Streifen dringend braucht: Seele. Die hat "Arena" nicht - und es gibt noch einiges mehr, was "Arena" NICHT hat. Glaubhafte Schauspieler zum Beispiel. Samuel L. Jackson nervt mit der ewiggleichen und immer wiederkehrenden Rolle des irren Möchtegern, und Kellan Lutz in der Hauptrolle versucht so etwas wie schauspielerisches Können vorzutäuschen, was augenscheinlich nicht gelingen will. Der Schauspieler, der durch die "Twilight"-Kinoreihe zu Ruhm kam, sieht zwar gut aus und hat einen gestählten und wohlgeformten Körper zu bieten, von mimischem Spiel oder überzeugenden Emotionen, wie Verzweiflung, Schmerz, Angst... hat er noch nie etwas gehört. Lutz ist eine darstellerische Enttäuschung und nicht einmal ansatzweise in der Lage, einen Film zu tragen.
Daneben weiß auch die geschriebene Geschichte wenig zu überzeugen. Hohle Phrasen, vorhersehbare Handlungsgänge und unlogische Verläufe tragen ihren Teil dazu bei, dass "Arena" unterm Strich nun mal ganz, ganz wenig taugt.

Wissenswertes

Arena Jonah Loop, eigentlich Visual Effects Supervisor für Filme, wie "Rollerball", "Basic" oder "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen", gibt mit "Arena" sein Debüt als Regisseur.



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