Broken Sky

El cielo dividido

Filmplakat Broken Sky
Regie Julian Hernández  Drehbuch Julian Hernández  Produzent Roberto Fiesco 
Genre Drama (Gay)  FSK 12  Filmlänge 139 min
Land Mexiko, 2006  DVD-Start 24.04.2007  Verleih Pro-Fun Media

Story

Gerardo und Jonas haben sich mehr oder weniger auf den ersten Blick ineinander verliebt. Schnell wussten die beiden jungen Männer, dass sie füreinander bestimmt sind und dass sie ihr Leben miteinander teilen wollen. In den kommenden Wochen sind die beiden kaum zu trennen und genießen jede freie Minute miteinander, doch auch in diese Beziehung bald kehrt der Alltag ein. Schnell merkt Gerardo, dass sich Jonas bereits nach anderen Typen umsieht. Als er schließlich Schluss macht, flieht Gerardo in die Arme von Sergio, der jedoch nicht derselbe, wie Jonas ist. Und so müssen sie sich entscheiden, was sie wirklich wollen und was sie vom Leben erwarten…

Schauspieler

Broken Sky Miguel Ángel Hoppe, Fernando Arroyo, Alejandro Rojo, Ignacio Pereda, Klaudia Aragon

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Broken Sky Das Torino International Gay & Lesbian Film Festival vergab den Jurypreis an das Liebesdrama „Broken Sky“. Das ist verständlich. Diese Geschichte gehört auf Filmfestivals mit entsprechendem Publikum. Regisseur und Drehbuchautor Julian Hernández setzt in seinem „Broken Sky“ ganz auf seine Hauptdarsteller, die auch wirklich nett anzusehen sind und die mit Mimik und Gestik wenig Probleme haben. Textschwierigkeiten sollten die beiden beim Drehen aber nicht gehabt haben, schließlich kommt dieser Streifen fast gänzlich ohne Dialoge und Sprache aus und genau hier findet sich auch der große Kritikpunkt. Das „Broken Sky“ aus der künstlerischen Sicht sicherlich wertvoll ist, bezweifelt an dieser Stelle niemand, die Erzählweise jedoch ist mehr als ermüdend und kann ganz und gar nicht fesseln. Tragischerweise hätte der Geschichte ein klassischerer Stil besser gestanden, sodass auch das klassische Publikum mit ins Boot hätte geholt werden können. Dies alles tut Regisseur und Drehbuchautor Julián Hernández nicht und verlässt sich ganz auf seine Bildsprache. Da ist es nur zu bedauern, dass ein solcher Film lediglich auf besonderen Filmfestivals und in speziellen Kinoabenden funktionieren dürfte.



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