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Ich back´ mir einen Mann (TV)
Ich back´ mir einen Mann
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Regie
Andrea Katzenberger
Drehbuch
Andrea Katzenberger
Produzent
André Fahning
Genre Komödie Filmlänge 91 min Land Deutschland, 2003 Verleih SAT 1 |
Story
Hanna ist Witwe und allein erziehende Mutter der achtjährigen Leonie. Hannas größter Wunsch wäre es, endlich wieder einen Partner an ihrer Seite zu haben und vor allem auch einen Vater für die kleine Leonie. Auch mit ihrer Freundin Flora spricht Hanna ständig über diesen Herzenswunsch, und als die beiden in der Vorweihnachtszeit zusammen Lebkuchen backen, kommen sie auf die aberwitzige Idee, sich doch einfach einen Traummann aus Lebkuchenteig zu formen. Doch dann geschieht, womit keine von beiden gerechnet hätte: Aus dem dampfenden Backofen steigt tatsächlich ein fremder Mann, der sich den Freundinnen als Balthasar Blitz vorstellt. Balthasar erfüllt in jeder Hinsicht Hannas kühnste Träume, ist er doch genau der Mann, den sie sich für sich und ihre Tochter so sehnlich gewünscht hat. Die Sache hat nur einen Haken – außer für Hanna und Leonie ist Balthasar Blitz nämlich unsichtbar.
Schauspieler
Nina Petri, Sarah Bellini, Laura Bellini, Axel Milberg, Elena Uhlig, Stephan Benson, Kathrin Ackermann, Edgar M. Böhlke, Mirjam Heller
Filmkritik von Stefanie Rufle
Ja, der Schein trügt nicht, dieses „Weihnachtsmärchen“ besticht vor allem durch seine hanebüchenen Einfälle und völlig absurden Ideen. Auch wenn man weiß, dass man es hier mit nicht mehr als einem netten Märchen zu tun hat, kann man einfach nicht anders, als permanent den Kopf zu schütteln über so viel Klamauk und hirnlose Wendungen. Denn wo ein Märchen ja bekanntlich eine tiefere Bedeutung hat und mit Sinnbildern und Archetypen arbeitet, wartet „Ich back´ mir einen Mann“ nur mit völlig übertriebenen Einfällen und unerträglichem Pseudo-Humor auf. Hier trifft romantischer Kitsch auf seichte Unterhaltung und daran können auch Axel Milberg und Nina Petri nicht viel ändern. Schade, von einer solchen Besetzung hätte man mehr erwarten können, gelacht werden kann nur selten und der Ärger überwiegt ganz eindeutig. Eines ist in jedem Fall klar: Die Welt braucht keinen strahlenden Backofenmann in Gestalt von Axel Milberg!
