Possession - Die Angst stirbt nie

Possession

Filmplakat Possession - Die Angst stirbt nie
Regie Joel Bergvall, Simon Sandquist  Drehbuch Michael Petroni  Produzenten Doug Davison, Guy East, Roy Lee, Nigel Sinclair, Bob Yari 
Genre Mystery-Thriller  FSK 16  Filmlänge 82 min
Land USA, 2008  DVD-Start 15.07.2010  Verleih Ascot Elite

Story

Ryan und Jess führen das perfekte Leben. Die Anwältin hat in ihrem Künstler den genau richtigen Partner gefunden. Er schreibt ihr wöchentlich Liebesbriefe und trägt die junge Frau auf Händen. Wenn da nur nicht Ryans missratener Bruder Roman wäre, der im gemeinsamen Haus wohnt, weil er wegen Bewährungsauflagen den Staat nicht verlassen darf und weil Ryan sich für seinen Bruder verantwortlich fühlt.
Eines Tages geschieht dann etwas Schreckliches: Ryan und Roman haben einen Autounfall. Beide landen schwerverletzt im Krankenhaus und liegen anschließend im Koma. Nach etlichen Wochen wacht Roman wieder auf und behauptet, Ryan zu sein. Er weiß sämtliche gemeinsame Erlebnisse, weiß, was, wann, wo geschehen ist. Jess weiß nicht, was sie denken soll. Wer ist Roman wirklich? Ryan?

Schauspieler

Possession - Die Angst stirbt nie Sarah Michelle Gellar, Lee Pace, Michael Landes, Tuva Novotny, Chelah Horsdal, Dhirendra Paul Jarrett, William B. Davis, Veena Sood, Peter Bryant, Jörgen Sandell, Donna Yamamoto, Suzanne Bastien, Mark Louie, Michael Jonsson, Mike Wasko

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Possession - Die Angst stirbt nie Da ist er wieder: Der typische Fall von „Wie führe ich Kunden in die Irre?“. Ganz einfach: Kreieren wir ein Cover, das einfach widerlich aussieht, schreiben „Von den Produzenten von ‚The Ring’, ‚The Grudge’ und „Departed’“ darauf, pressen den Namen Sarah Michelle Gellar über den Titel „Possession“ und fertig ist die perfekte Hülle für jeden, der Horrorfilme und Ms. Gellar mag. Was haben die PR-Strategen davon? Genau: Nichts, denn jeder, der den Film genau wegen dieser „runden Sache“ kauft, wird sich spätestens nach dem Film furchtbar für dumm verkauft vorkommen. Hier ist nichts auch nur annährend so widerlich, das ein solches Cover rechtfertigen würde. In Wahrheit spielt die Figur, die da zu sehen ist, gar nicht mit.
Das alles hätte „Possession“ eigentlich gar nicht nötig. Der Mystery-Thriller hätte eigenständig durchaus beworben werden können – auch ohne das „The Grudge“-Image. Es ist zwar kein überragender Film geworden, die Grundprinzipien werden jedoch solide beherrscht. Sarah Michelle Gellar ist zwar nicht die beste Kandidatin für den Job einer Anwältin – dafür sieht sie einfach viel zu jung aus – den Part der verzweifelten jungen Ehefrau kann sie jedoch durchweg gut spielen.

Auch wenn es nur Durchschnittsware ist: „Possession“ ist nette Filmkost ohne Schockeffekte und Gänsehautfaktor, dafür mit einer Geschichte für Mysteryfans.



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