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Prometheus - Dunkle Zeichen

Prometheus

Filmplakat Prometheus - Dunkle Zeichen
Regie Ridley Scott  Drehbuch Damon Lindelof, Jon Spaihts  Produzenten David Giler, Walter Hill, Ridley Scott, Tony Scott 
Genre Science-Fiction  FSK 16  Filmlänge 124 min
Land USA  Kinostart 09.08.2012  DVD-Start 07.12.2012  Blu-ray-Start 07.12.2012  Verleih 20th Century Fox

Story

Dr. Elizabeth Shaw und ihr Partner Charlie Holloway staunen nicht schlecht, als sie 2089 eine weitere, bedeutsame Höhlenmalerei in den schottischen Highlands entdecken. Erneut weisen auch diese uralten Bilder den Weg zu einer besonderen Sternenkonstellation. Liegt dort die Antwort der Menschheit verborgen? Wenige Jahre später sind ein Team von Experten, Shaw und Holloway inklusive, auf dem Weg genau in dieses Sternenquadrat, um die offenen Fragen zu klären – dabei ahnen sie nicht, welche schrecklichen Ereignisse sie damit anstoßen...

Schauspieler

Prometheus - Dunkle Zeichen Noomi Rapace, Michael Fassbender, Idris Elba, Charlize Theron, Guy Pearce, Logan Marshall-Green, Kate Dickie, Rafe Spall, Sean Harris, Emun Elliott, Benedict Wong, Kate Dickie

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 2 von 5 Ms Prometheus - Dunkle Zeichen Ridley Scott war einst ein Garant für außerordentliches Kino. Mit seinen vielen Meilensteinen, wie etwa „Alien“, „Blade Runner“, „Thelma & Louise“ oder „Gladiator“ beglückte er nicht wenige Fans in den internationalen Kinos. Doch mittlerweile, und so ehrlich muss man einfach sein, scheint Scott seinen Zauber verloren zu haben. Jüngstes Beispiel: „Prometheus – Dunkle Zeichen“. Hochwertig in Szene gesetzt zeigt der Film (in einem überflüssigen 3D) sicherlich absolut überzeugende Effekte, großartige Landschaftsaufnahmen und Aliens, die authentisch und bedrohlich wirken. Gepaart mit den ordentlichen und streckenweise auch wirklich sehr überzeugenden Schauspielern (wie zum Beispiel Michael Fassbender) stößt dieser Streifen zumindest in diesen Sektionen auf positive Resonanzen. Der Rest taugt jedoch absolut nichts. Ridley Scott hat verpasst, dem Film eine Seele zu verleihen, alles wirkt leidenschaftslos und am Ende auch vollkommen egal. Von einer packenden, spannenden oder gar Thriller ähnlichen Atmosphäre ist in diesem Science-Fiction-Film nichts zu spüren. Da bleibt man als Fan der „Alien“-Saga schon relativ ernüchtert zurück und fragt sich, wo die Kreativität und Originalität des Filmemachers geblieben sind. Hinzu kommen noch einige schwere Logikschwächen, die vor allem am Ende an den Nerven des Zuschauers zerren.
„Prometheus – Dunkle Zeichen“ ist alles andere als der erhoffte Sommerhit geworden – ganz im Gegenteil. Grandiose Effekte und gute Schauspieler sind das einzige, was man an diesem Versuch, noch einmal aus diesem Franchise Geld zu pressen, loben kann. Die Geschichte und die belanglose Inszenierung der Ereignisse sprechen für alles, aber für keinen Film von einem einst großen Regisseur. Absolut enttäuschend!

Wissenswertes

Prometheus - Dunkle Zeichen Die Filmreihe um "Alien" umfasst folgende Teile:
Alien
Aliens - Die Rückkehr
Alien 3
Alien - Die Wiedergeburt

Auszeichnungen

Prometheus - Dunkle Zeichen
OSCAR-Nominierungen

Beste visuelle Effekte



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Kommentare

Kinomitarbeiter schreibt am 09.08.12, 12:10
Ein Prequel zu Alien, das muss ich unbedingt sehen. So meine Gedanken. Mit hohen Erwartungen nahm ich dann gestern im Kinosessel platz und ließ Prometheus auf mich wirken. Nach der Hälfte des Films quälte mich die Frage: Wann gehts denn jetzt endlich mal los?.... Gegen Ende kreiste die Frage in meinem Kopf: Wo bleibt der Höhepunkt....und schon war der Film zu Ende. Die Schauspieler sind gut und durch das 3D wirkt das Höhlensystem sehr gut, das wars aber auch schon. Die Story ist reichlich unspektakulär und der Film plätschert nur so dahin. Auch der erhoffte Alien-Horror ist auf ein Minimum reduziert, so dass ich doch etwas enttäuscht bin. Die Szene am Ende des Films, wo ein Vorreiter des "Aliens" auf der Bildfläche erscheint lässt erahnen, dass es hier noch eine weitere Vorgeschichte geben wird. Prometheus ist sehenswert für Fans der Alienreihe, aber allzu große Erwartungen sollte man dann doch nicht haben. Es gibt weitaus schlechtere Filme aus diesem Genre, aber hier hätte es einfach etwas mehr sein dürfen. 3/5
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