Quartett D'Amour - Liebe, wen du willst

Happy Few

Filmplakat Quartett D'Amour - Liebe, wen du willst
Regie Antony Cordier  Drehbuch Antony Cordier, Julie Peyr  Produzenten Pascal Caucheteux, Sebastien Lemercier 
Genre Drama  FSK 16  Filmlänge 99 min
Land Frankreich, 2010  DVD-Start 10.06.2011  Verleih Atlas Film

Story

Rachel und Franck sind schon lange zusammen und funktionieren als Paar auch wunderbar. Genauso ist es mit Teri und Vincent, die sich auch Jahre nach ihrer Hochzeit noch sehr lieben und glücklich sind. Doch als Rachel auf Vincent trifft, weil er die Website von ihr betreut, verändert sich etwas. Nach einem gemeinsamen Abendessen zu viert, bei dem es auch zu heimlichen Küssen kommt, gehen die zwei Paare neue Wege in Sachen Abenteuer. Sie schlafen mit dem Partner des jeweils anderen. Immer wieder. Offen und nicht hinter dem Rücken des anderen. Eine Weile mag das gut gehen, doch ist eine solche Vereinbarung gut für eine ansonsten gut funktionierende Beziehung?

Schauspieler

Quartett D'Amour - Liebe, wen du willst Marina Foïs, Élodie Bouchez, Roschdy Zem, Nicolas Duvauchelle, Jean-François Stévenin, Alexia Stresi, Blanche Gardin, Geneviève Mnich, Philippe Paimblanc, Naomi Ferreira, Ilona Caly, Ferdinand Ledoux

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Quartett D'Amour - Liebe, wen du willst In Frankreich weckte Regisseur und Drehbuchautor Antony Cordier bereits mit "Douches froides" (2005) große Erwartungen und wurde auch mit einer Nominierung für einen César in der Sparte "Bestes Filmdebüt" nominiert. Nun legt der Franzose mit "Quartett D'Amour - Liebe, wen du willst" nach und liefert ein Drama ab, in dem es um Liebe, Erotik und Beziehungen geht. Ein Mix, der bekannt ist und den viele Autoren in ihren Werken versuchen, zu einem anspruchsvollen und niveauvollen Ganzen werden zu lassen. Wenigen gelingt diese Gratwanderung und auch Antony Cordier schlittert an dem Ziel vorbei, wirklich neue oder gar sehr anspruchsvolle Wege zu gehen. Sicherlich sind die Sexszenen nicht billig gedreht worden, so richtig edel wirkt das aber auch nicht. Eher so, als würde der Film immer wieder auf genau solche Szenen hinarbeiten, was wieder den Zweck des Ganzen in Frage stellt. Cordier will ein Beziehungsdrama abliefern, überlagert aber die zwischenmenschlichen Probleme mit nackter Haut. Er vernachlässigt seine Figuren und was in ihnen abgeht. So berührt das wenig. Dennoch ist aus "Quartett D'Amour - Liebe, wen du willst" kein schlechter Film geworden, sondern eher einer, der wenige seiner Chancen nutzt und hinter seinen Erwartungen zurückbleibt.



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