Revanche

Filmplakat Revanche
Regie Götz Spielmann  Drehbuch Götz Spielmann  Produzenten Sandra Bohle, Mathias Forberg, Götz Spielmann, Heinz Stussak 
Genre Drama  Filmlänge 121 min
Land Österreich  Kinostart 12.02.2009  DVD-Start 30.10.2009  Verleih Movienet

Story

Alex und Tamara arbeiten im Rotlichtmilieu. Alex ist der Fahrer und Handlanger des Chefs eines Puffs, Tamara eine dort angestellte Prostituierte. Was der Chef nicht wissen darf: Alex und Tamara haben sich ineinander verliebt und sind bereits seit längerer Zeit zusammen.
Zeitgleich: Auf dem Land leben Susanne und der Polizist Robert ihr konservatives Leben: Häuschen, bald ein Baby, beide gute Verdiener. Ein Leben, wie es eben sein soll.
Durch unglückliche Umstände ist Alex gezwungen mit Tamara aus Wien zu flüchten. Seine Idee? Eine kleine Bank auf dem Land überfallen und mit seiner großen Liebe ein neues Leben anfangen. Zunächst gelingt der Plan. Gauner rein, Geld in die Tasche, Gauner wieder raus. Als Alex jedoch wieder zurück zum Wagen kommt, in dem Tamara wartet, wird der gerade von Robert gefilzt. Alex reagiert schnell, bedroht den Beamten mit seiner nicht geladenen Waffe und flüchtet. Robert zielt auf die Reifen, schießt. Doch nicht die Reifen werden getroffen, sondern Tamara. Was folgt, ist ein emotionales Ringen mit sich selbst, denn Alex hat bald herausgefunden, wo Robert lebt und wer er ist, denn Alex ist hier aufgewachsen…

Schauspieler

Revanche Johannes Krisch, Irina Potapenko, Ursula Strauss, Hanno Pöschl, Michael-Joachim Heiss, Andreas Lust

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 4 von 5 Ms Revanche Das österreichische Drama „Revanche“ ist vor allen Dingen eines: Ein einwandfrei inszeniertes und toll fotografiertes Drama, in das Regisseur und Drehbuchautor Götz Spielmann viel Arbeit steckte. Der Film beginnt und endet mit den gleichen Szenen und erzählt eine emotional starke Geschichte, die mit Johannes Krisch als Alex, Irina Potapenko als Tamara, Andreas Lust als Robert und Ursula Strauss als Susanne überzeugend besetzt wurde. Der einzige Kritikpunkt ist die Länge: 121 Minuten sind für diese Story schlicht zu lang. Hier hätte man, gerade zu Anfang, einiges streichen und/oder kürzen können. Dennoch ist aus „Revanche“ ein eindringliches und aussagekräftiges Werk geworden, das zu Recht vielerorts als sehenswert bezeichnet wird.

Auszeichnungen

OSCAR-Nominierungen

Bester ausländischer Film



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