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Taxi zum Klo
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Regie
Frank Ripploh
Drehbuch
Frank Ripploh
Produzenten
Frank Ripploh, Horst Schier, Laurens Straub
Genre Drama (Gay) FSK 18 Filmlänge 92 min Land Deutschland Verleih Pro-Fun Media |
Story
Frank ist Lehrer und so konservativ, wie man nur sein kann - zumindest nach außen. Sein Privatleben ist gänzlich anders. Nicht nur, das Frank auf Männer steht, er ist in Sachen Sex und Befriedigung unersättlich. Keine Klappe, keine Sauna, kein Schwulenball ist vor ihm sicher. Als er Bernd kennen lernt, ändert sich da leider nur wenig. Gemeinsam leben sie ein Leben in der Großstadt, obwohl Bernd mit Frank aufs Land ziehen möchte. Es dauert nicht lange und Frank wird die Beziehung zu entönig…
Schauspieler
Frank Ripploh, Bernd Broaderup, Gitte Lederer, Hans Gerd Mertens, Irmgard Lademacher
Filmkritik von Thomas Ays
Regie, Drehbuch, Produktion, Hauptrolle: Frank Ripploh. Der 2002 an Krebs verstorbene Filmemacher schuf mit „Taxi zum Klo“ ein Aufsehen erregenden Kultfilm der Szene, den in New York weit über 200.000 Menschen gesehen haben und in Bosten als bester ausländischer Film ausgezeichnet wurde.
„Taxi zum Klo“ ist ein Drama, das unter die Haut gehen könnte, würde Ripploh nicht mit seinen offensiven Nackt –und Sexszenen einen großen Schritt zu weit gehen. Oft wirken manchen Szenen einfach nur widerlich und laden Fahne schwenkend zum Abschalten ein. Hinzu kommt noch, dass der Hauptdarsteller gerade zu erschreckend unsympathisch ist und es einem als Zuschauer wirklich schwer fällt, darüber hinwegzusehen.
„Taxi zum Klo“ ist somit ein Film geworden, mit dem die jüngere Generation bestimmt weniger anfangen kann, als jene, die bereits 1980 zu den Kinogängern gehörten. Wer es extravagant liebt, ist hier richtig, alle anderen sollten sich einen Film suchen, der zum Mainstream gehört.
"Taxi zum Klo" erhielt bei den Boston Society of Film Critics Awards den Preis als bester ausländischer Film. Außerdem wurde Hauptdarsteller Frank Ripploh mit dem Max Ophüls Preis ausgezeichnet.