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Die Spaziergängerin von Sans-Souci
La passante du Sans-Souci
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Regie
Jacques Rouffio
Drehbuch
Jacques Rouffio, Jacques Kirsner
Produzent
Raymond Danon
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 102 min Land Frankreich, Deutschland Kinostart 22.10.1982 Verleih Scotia |
Story
Max Baumstein ist ein bekannter und beliebter Mann in Frankreich. Der Präsident einer Hilfsorganisation schockt die Nation, als er eines Tages den Botschafter von Paraguay erschießt. Erst vor Gericht erfährt Baumsteins Frau Lina die ganze Wahrheit ihres Mannes. Begonnen hat alles im Berlin des Jahres 1933...
Schauspieler
Romy Schneider, Michel Piccoli, Helmut Griem, Gérard Klein, Mathieu Carrière, Maria Schell, Jacques Martin, Wendelin Werner
Filmkritik von Thomas Ays
Dieser Film hat es in sich. Nicht nur, das hier großartige Schauspieler zu sehen sind, auch die Umsetzung ist grandios und wird mit stimmiger und dem Film gerecht werdender Musik untermalt. Romy Schneider, hier in einer Doppelrolle zu sehen, schafft es beiden Figuren, Lina in der Gegenwart und Elsa Wiener in der Vergangenheit, glaubhaft Leben einzuhauchen. Neben dieser wunderbaren Schauspielerin ist Gérard Klein und ein toller Helmut Griem zu sehen.
„Die Spaziergängerin von Sans-Souci“ ist ein stimmiger, beeindruckend gefilmter und absolut sehenswerter Film geworden, der fesselt, berührt und nachdenklich stimmt. Toll!
Wissenswertes
"Die Spaziergängerin von Sans-Souci" erhielt bei dem französischen Filmpreis César den Preis für den besten Ton. Außerdem wurde er für 3 weitere Awards nominiert: Für die beste Musik, Gérard Klein als besten Nebendarsteller und Romy Schneider als beste Schauspielerin.
"Die Spaziergängerin von Sans-Souci" ist Romy Schneiders verstorbenen Sohn David und seinem Vater gewidmet.
"Die Spaziergängerin von Sans-Souci", der auf dem Roman von Joseph Kessel basiert, ist der letzte Film mit Romy Schneider. Tragischerweise hatte die große Schauspielerin keine Zeit mehr, den Film in Deutsch zu synchronisieren. Sie starb im Mai 1982.
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