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Die zwei Gesichter einer Frau
Fantasma d'amore
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Regie
Dino Risi, Mino Milani, Bernardino Zapponi
Drehbuch
Dino Risi
Produzenten
Pio Angeletti, Adriano De Micheli, Luggi Waldleitner
Genre Thriller FSK 12 Filmlänge 93 min Land Deutschland, Italien, Frankreich, Monaco Kinostart 30.04.1982 Verleih Tobis |
Story
Eine überraschende Begegnung im Bus wirft den erfolgreichen Geschäftsmann Nino Monti aus der Bahn. Er trifft auf seinen ehemalige Verlobte Anna, doch aus der einstigen Schönheit ist eine verhärmte, alte Frau geworden. Das Treffen ruft in Nino die Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit wieder doch Annas Veränderung ist im unerklärlich. Der Drang Anna wieder zu sehen wird immer stärker, doch dann erzählt ihm ein alter Freund, dass Anna bereits vor drei Jahren gestorben ist. Wie kann es dann sein, dass Nino sie wenig später jung, lebendig und schön wie nie wiedersieht?
Schauspieler
Romy Schneider, Marcello Mastroianni, Eva-Maria Meineke, Wolfgang Preiss, Michael Kroecher, Paolo Baroni, Victoria Zinny, Giampiero Becherelli, Raf Baldassarre
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Die zwei Gesichter einer Frau“ ist ein gekonntes Verwirrspiel in mehreren Akten und auf unterschiedlichen Ebenen. Zunächst glaubt man an eine alte Liebesgeschichte, die wieder auflebt, beim Auftauchen der ersten Leiche wähnt man sich dann in einem Thriller und schließlich rutscht man ins Mysteriöse. Zuviel soll an dieser Stelle nicht erzählt werden, damit die Spannung erhalten bleibt, nur so viel sei verraten: Romy Schneider beweist mit diesem Film wahrlich Mut zur Hässlichkeit und überzeugt als gequälte Seele mit jeder Geste. Auch wenn die Story in sich nicht so ganz stimmig ist, kann man sich ihrem Sog nicht entziehen und verzeiht letztlich auch die Logikschwächen. Filmemacher Dino Risi siedelte seine Geschichte irgendwo zwischen Wahn und Wirklichkeit an und da muss der Verstand eben manchmal weichen. Wenn man es schafft sich auf die Handlung einzulassen, dann bekommt man eine eindringliche Story über die Unvergänglichkeit der Liebe erzählt.
