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Mado
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Regie
Claude Sautet
Drehbuch
Claude Neron, Claude Sautet
Produzent
André Génoves
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 135 min Land Frankreich, Italien, Deutschland, 1976 DVD-Start 11.12.2003 Verleih Galileo Medien |
Story
Simon Léotard ist Baufinanzierer, der gut im Geschäft ist und ein etabliertes Geschäft sein Eigen nennen kann. Doch nun steckt er mächtig in der Klemme. Weil ein guter Geschäftsfreund sich überraschend und kurzerhand das Leben nahm, sitzt Léotard auf einem riesenhaften Berg Schulden. Was tun? Simon weiß weder ein noch aus. Es scheint nur einen Ausweg zu geben. Simon sieht sich gezwungen, die Intrigen eines skrupellosen Konkurrenten zu vereiteln, damit er weiterhin arbeiten kann und Aufträge bekommt. Ihm ist nicht klar, dass dies nur noch mehr Probleme heraufbeschwört...
Schauspieler
Michel Piccoli, Ottavia Piccolo, Romy Schneider, Jacques Dutronc, Charles Denner, Bernard Fresson, Michel Arnaud, Julien Guiomar, Jean-Paul Moulinot
Filmkritik von Thomas Ays
Der französische Filmpreis César zeichnete "Mado" in der Kategorie bester Ton aus und nominierte ihn zusätzlich in den Sparten bestes Produktions-Design und bester Nebendarsteller (Jacques Dutronc). Dennoch ist auch dies nicht als eine aussagekräftige Werbeaussage für dieses Drama aus Frankreich zu werten. Regisseur Claude Sautet schafft es an wenigen Stellen zu fesseln und vermag es nicht, den Zuschauer für die von ihm und Claude Néron geschriebene Geschichte zu interessieren. Ein Todesurteil für jede Art von Film.
Nachdem man "Mado" gesehen hat, fragt man sich wirklich ernsthaft, warum Romy Schneider zum einen auf dem Cover zu sehen ist und zum anderen überhaupt im Cast genannt wird. Ihr Auftritt ist nicht nur klitzeklein, sondern auch vollkommen überflüssig. Der ganze Handlungsstrang hat mit der Geschichte, die erzählt wird, überhaupt nichts zu tun. Wollte man hier noch mit dem doch sehr prominenten Namen der Schauspielerin seinem Filmchen zu mehr Erfolg verhelfen?
"Mado" ist, typisch französisch, eigenwillig inszeniert und will auf Teufel komm‘ raus anspruchsvoll sein, was er jedoch nicht geworden ist. Man hat eher das Gefühl, schier endlos erscheinende 135 Minuten erfolgreich und ohne Einzuschlafen durchgestanden zu haben. Auch ein Erfolg – nur bringt das „Mado“ in diesem speziellen Fall sehr wenig. Schade!
