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Was gibts Neues, Pussy?
What’s New, Pussycat?,
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Regie
Clive Donner
Drehbuch
Woody Allen
Produzent
Charles K. Feldman
Genre Satire FSK 12 Filmlänge 108 min Land USA, Frankreich Kinostart 08.10.1965 DVD-Start 08.06.2004 Verleih MGM |
Story
Frauenheld Michael James ist ernstlich in Carole verliebt. Sie ist sein Pussykätzchen. Aber die weibliche Versuchung lockt den Sexsüchtigen an jeder Ecke. Da Carole unbedingt heiraten will, beschließt Michael, dass es an der Zeit ist, sich Hilfe zu holen. Er sucht den Seelendoktor Poppowitsch auf, damit dieser ihn heilt. Doch dieser benötigt eher selbst ärztliche Hilfe, ist er doch unsterblich in eine seiner Patientinnen verliebt. Als diese dann Michael James verfällt und auch noch Carole auftaucht, ist das Chaos perfekt…
Schauspieler
Peter O'Toole, Peter Sellers, Romy Schneider, Capucine, Paula Prentiss, Woody Allen, Ursula Andress, Eddra Gale, Katrin Schaake, Eléonore Hirt, Jean Parédès, Jacques Balutin, Jess Hahn
Filmkritik von Melanie Frommholz
1965 war Woody Allen noch ein Jungspund und hatte sich einen Namen als Stand-Up- Comedian und Bühnenschauspieler gemacht. Im Kino-Business war Allen allerdings noch weit davon entfernt etabliert zu sein. Dann sah Produzent Charles Feldmann Woody Allen bei einer seiner Shows und engagiert ihn vom Fleck weg als Autor für sein neues Projekt „Was gibt’s Neues, Pussy?“. Der Film wurde Allens erster Ausflug in die Welt der großen Leinwand und der Auftakt zu einer, wie wir heute wissen, großen Karriere. Sein teils durchgeknallter und auch manchmal gewöhnungsbedürftiger Humor, gespickt mit Spitzfindigkeiten, zeichnet bereits dieses Drehbuch aus. „Was gibt’s Neues, Pussy?“ ist eine herrlich verrückte Erotiksatire, die mit einer frechen, turbulenten Geschichte und einer tollen Besetzung punktet. Clive Donner und Richard Talmadge haben Woody Alles Drehbuch launig in Szene gesetzt. Peter O’Toole gibt den sexhungrigen Michael James von zermürbt bis charmant und hatte sichtlich Spaß mit Co-Star Peter Sellers durch die Szenen zu toben. Woody Allen steuerte sein komisches Talent auch als Schauspieler in einer Nebenrolle bei. Auch Romy Schneider genoss sichtlich ihre Rolle der aufbrausenden Carole. Zusammen mit der französischen Schauspielerin Capucine und Bond-Girl Ursula Andres sorgt sie für „heiße“ Stimmung. Zusammengenommen ist dieser Streifen sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss aber sehr amüsant und es gibt eine Wiedersehen mit vielen großen Namen der 60er Jahre.
