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Wenn der weiße Flieder wieder blüht
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Regie
Hans Deppe
Drehbuch
Eberhard Keindorff, Fritz Rotter
Produzent
Kurt Ulrich
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 95 min Land Deutschland Kinostart 24.11.1953 DVD-Start 08.06.2004 Verleih Kinowelt |
Story
Therese und Willy Forster sind erst seit knapp einem Jahr verheiratet, aber obwohl sich die beiden lieben fliegen häufig die Fetzen. Er, der Sänger und Künstler, leidet darunter, dass er keine Engagements bekommt und ärgert sich über sie, die morgens um sieben die Nähmaschine anwirft, damit das Paar die Miete zahlen kann. Im Streit trennen sich die beiden schließlich und Willy reist ohne zu ahnen, dass Therese schwanger ist nach Amerika. 15 Jahre später ist aus Willy der berühmte Star Bill Perry geworden. Er kehrt heim, um Therese zu besuchen. Doch die ist inzwischen Inhaberin eines erfolgreichen Modesalons und mit Jugendfreund Peter liiert. Und dann ist da auch noch die Tochter Evchen, die nicht ahnt, wer ihr Vater wirklich ist. Gibt es für die Familie doch noch ein Happy End?
Schauspieler
Magda Schneider, Willy Fritsch, Romy Schneider, Hertha Feiler, Paul Klinger, Götz George, Albert Florath, Trude Wilke-Rosswog
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ ist ein netter, aber absolut vorhersehbarer Vertreter des deutschen Heimatfilms der 1950er Jahre. Nicht zuletzt wegen seiner namhaften Besetzung ist er auch heute noch vielen im Gedächtnis. Die Geschichte, die sich Fritz Rotter ausgedacht hat und die Eberhard Keindorff und Johanna Sibelius in ein Drehbuch fassten, ist eine bunte Mischung aus dem Baukasten der Erfolgsrezepte der damaligen Zeit: Schlagermusik, romantische Verstrickungen und bekannte Gesichter in den Hauptrollen. Hauptdarsteller Willy Fritsch und Magda Schneider waren zu dieser Zeit beliebt und immer wieder gern auf der großen Leinwand gesehen. Außerdem markiert der Film das Kinodebüt der späteren Stars Romy Schneider und Götz George. Nur zwei Jahre später sollte sich Romy mit „Sissi“ einen ewigen Platz im Herzen vieler Menschen sichern. Mehr gibt es über „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ jedoch nicht zu berichten. Aus heutiger Sicht ist er wohl nur noch eingefleischten Fans der Filme dieser Zeit zu empfehlen. Zum zeitlosen Klassiker fehlt dieser turbulenten, aber letztlich harmlosen und auch wenig individuellen Familiengeschichte einfach die besondere Note.
