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Die Tränen meiner Mutter
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Regie
Alejandro Cardenas-Amelio
Drehbuch
Alejandro Cardenas-Amelio, Cuini Amelio-Ortiz, Christoph Silber
Produzenten
Dirk Hamm, Nicolas Grupe
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 93 min Land Deutschland, Spanien Kinostart 06.11.2008 DVD-Start 27.11.2009 Verleih Farbfilm |
Story
Weil sie es in Argentinien unter der militärischen Herrschaft nicht mehr ausgehalten haben, sind Carlos und Lizzy mit ihrem kleinen Sohn Alex nach Deutschland geflüchtet. Dort angekommen, ziehen sie vollkommen mittellos in ein Loft, in dem noch viele weitere Leute leben. Schnell wird aus der bunt gemischten Lebensgemeinschaft eine große Familie, die zusammen ihren nicht ganz einfachen und nicht ganz sorgenfreien Lebensalltag bestreitet. Nur zwischen Carlos und seiner Frau Lizzy läuft es nicht so gut. Die Beziehung kriselt gewaltig und ihr Sohn Alex steht verzweifelt zwischen den Fronten. Doch immerhin hat dieser in dem neuen Land und in der neuen Wohnung gute Freunde gefunden, die ihm dabei helfen die schwierige und neue Situation gut zu meistern.
Schauspieler
Erica Rivas, Adrian Goessel, Rafael Ferro, Alice Dwyer, Fabian Busch, Roman Russo, Ioan Gyuri Pascu, Toni Gomis Chaparro, Volkmar Kleinert, Joachim Paul Assböck, Kristian Kiehling,
Filmkritik von Kathrin Lang
„Die Tränen meiner Mutter“ ist mal wieder ein deutscher Film, der von seinen fantastischen Schauspielern lebt. Zwar schafft es auch die Geschichte, sich schnell in das Herz des Zuschauers zu schleichen, doch letztendlich sind es die Schauspieler, die dafür sorgen, dass dieser Film sein Publikum erreicht. Egal ob die Hauptdarsteller – unter ihnen Jungschauspieler Adrian Gössel und seine Filmeltern Rafael Ferro und Erica Rivas – oder die vielen Nebendarsteller – unter ihnen die wie immer wunderbar agierende Alice Dwyer - Sie alle erwecken in Windeseile eine wunderschöne und durchdringende Atmosphäre auf der Leinwand, die den Zuschauer trotz eigentlich trauriger Geschichte, glücklich beseelt. Doch auch rein inszenatorisch ist das deutsche Drama „Die Tränen meiner Mutter“ wunderbar gelungen. Die Kameraführung ist unauffällig distanziert und fängt die Geschichte in ruhigen und tollen Bildern ein, die die schöne Atmosphäre des Filmes weiter unterstreichen. So wurde aus „Die Tränen meiner Mutter“ ein Drama, das traurig und schön zugleich ist – eine Symbiose, die beim deutschen Film eine wahre Seltenheit ist und damit umso lobenswerter erscheint.
"Die Tränen meiner Mutter" basiert in weiten Strecken auf der Lebensgeschichte von dem Regisseur und Drehbuchautor Alejandro Cardenas-Amelio.