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Nick und Norah - Soundtrack einer Nacht
Nick and Norah's Infinite Playlist
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Regie
Peter Sollett
Drehbuch
Lorene Scafaria
Produzenten
Paul Weitz, Chris Weitz, Andrew Miano, Kerry Kohansky
Genre Love-Story Filmlänge 89 min Land USA Kinostart 19.02.2009 DVD-Start 06.08.2009 Blu-ray-Start 06.08.2009 Verleih Sony Pictures |
Story
Nick befindet sich gerade am Höhepunkt seines ersten Liebeskummers: Von seiner Exfreundin ausgenutzt und hintergangen, trauert er ihr dennoch hinterher und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass sie zu ihm zurückkehrt. Als er bei einem Rockkonzert, mitten im Herzen New Yorks, der etwas unscheinbaren Norah begegnet, merkt er erst auf den zweiten Blick, welch tolles Mädchen sich hinter der schüchternen Fassade verbirgt. Mehr durch schicksalhafte Fügungen verbringen die beiden die Nacht zusammen in New York, wandern von einem angesagten Club zum nächsten, lassen sich von der Musik berauschen und versuchen Ordnung in das Chaos ihrer Gefühle zu bringen.
Schauspieler
Michael Cera, Kat Dennings, Aaron Yoo, Alexis Dziena, Ari Graynor, Rafi Gavron, Cassidy Gard, Jonathan B. Wright, Matt Burns
Filmkritik von Kathrin Lang
Junge Leute, High School, New York, die erste große Liebe und der erste große Herzschmerz. Allzu schnell ist man versucht „Nick und Norah – Soundtrack einer Nacht“ in den großen Topf des Love-Story-Einheitsbrei zu werfen. Die grob umrissene Geschichte, der Titel und die größtenteils unbekannte Schauspielerriege lassen einen einfallslos romantischen Film vermuten, der alle Klischees über das wilde Teenagerleben in einem vereint. So ist es überraschenderweise jedoch nicht. Schon nach wenigen Szenen ist klar, dass wir es bei „Nick und Norah – Soundtrack einer Nacht“ nicht mit einem billigen Abklatsch bisheriger romantischer Teenager-Filme zu tun haben. Hinter der einfallslosen Präsentation nach außen, verbirgt sich zweifellos viel Potential. Wie bei einem gelungenen Schnappschuss, hat es Regisseur Peter Sollett geschafft, die Jugendkultur der Gegenwart einzufangen und mit einem tollen Soundtrack zu hinterlegen. Seine beiden Titelfiguren sind interessant und reizvoll gestaltet, die Atmosphäre des nächtlichen und wilden New York toll getroffen. Charmant, einfallsreich und witzig führt er seine Figuren zusammen, um sie dann den großen Irrungen und Wirrungen der Liebe erbarmungslos auszuliefern. Schön wäre es gewesen, wenn Sollett dieser Linie treu geblieben wäre. Leider lässt er sich jedoch nur allzu häufig dazu verleiten, die übertrieben pubertäre Ader der Teenager durchblicken zu lassen. Holzhammerartig zielt er darauf ab, das übertrieben frühreife Verhalten Jugendlicher in seinem Film zu präsentieren, wodurch viel von der tollen Atmosphäre verloren geht. Ein bisschen mehr Abstand vom Puls der Zeit wäre hier sicherlich besser gewesen, denn dann hätte „Nick und Norah – Soundtrack einer Nacht“ eine wundervolle und unvergleichliche Ode an die erste Liebe, die Jugend und die Macht des Schicksals werden können.
Der Soundtrack wurde mit Songs von angesagten Bands wie Vampire Weekend, Band of Horses und den Shout Out Louds gespickt. 
