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Pandorum
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Regie
Christian Alvart
Drehbuch
Travis Milloy, Christian Alvart
Produzenten
Robert Kulzer, Jeremy Bolt, Paul W.S. Anderson
Genre Science-Fiction-Thriller FSK 16 Filmlänge 109 min Land USA, Deutschland Kinostart 01.10.2009 DVD-Start 22.04.2010 Verleih Constantin Film |
Story
Als die beiden Astronauten Payton und Bower nach tiefem Schlaf an Bord eines riesigen Raumschiffes erwachen, sind sie mit der Situation vollkommen überfordert: Wo sind sie? Wie lautet ihre Mission? Zunächst stellen die beiden fest, dass das Energiesystems des Raumschiffs kurz vor dem Zusammenbruch steht. Um ihr Überleben zu sichern, muss einer von ihnen den Reaktor des Schiffes finden und wieder in Betrieb setzten. Letztlich beschließ Bower sich dieser Aufgabe zu stellen und muss auf dem Irrweg durch das Raumschiff schon bald feststellen, dass er nicht alleine ist…
Schauspieler
Dennis Quaid, Ben Foster, Cam Gigandet, Antje Traue, Cung Le, André M. Hennicke, Wotan Wilke Möhring
Filmkritik von Kathrin Lang
Die Werbetrommel für „Pandorum“ wurde im Vorfeld kräftig gerührt. Genreliebhabern wurde ein düsteres Science-Fiction-Spektakel versprochen, das auf eine spannende Reise in das Universum und seine Untiefen führt. Tatsächlich hat „Pandorum“ auch einige gute Ansätze zu bieten, die dann jedoch unnötigerweise verspielt werden. Schon bald verliert sich der visionäre Streifen in seinen finsteren Szenenaufnahmen und viel zu schnellen Schnitten. Dadurch wird ein Zuschauer zurückgelassen, der das Geschehen auf der Leinwand zwar erahnen, es aber nicht sehen kann. Der Versuch eine düstere und gruslige Atmosphäre zu erschaffen misslingt gewaltig und erzeugt den genau gegenteiligen Effekt. Es fällt schwer sich auf die Welt von „Pandorum“ einzulassen und die Geschichte ernst zu nehmen. Nicht gerade positiv tragen zu dieser ohnehin schlechten Grundvoraussetzung die Dialoge bei, die in ihrem Nonsens teilweise kaum zu überbieten sind. Gerade zu Beginn reihen sich etliche hohle Phrasen aneinander, die scheinbar nur deshalb ausgesprochen werden, damit überhaupt etwas gesagt wird. Immerhin gelingt es „Pandorum“ nach einiger Anlaufzeit sich zumindest in diesem Punkt zu verbessern, so dass man letztlich doch noch mit den Figuren leidet und Anteil an ihrer auswegslosen Situation nimmt. Leider fällt dieser Spannungsbogen zum Schluss hin wieder tief in den Keller. Die vermeintlich knifflige Storywendung ist nämlich keine und der dadurch eingeläutet Showdown daher nur wenig überraschend. Schade.
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Kommentare
Nodrog schreibt am 14.01.10, 01:33
Ja dieser Film ist anfangs verwirrend und chaotisch. Doch genau dadurch fühlt der Zuschauer mit den Akteuren mit. Die Darstellung des Schiffs und der Technik ist überzeugend und die Auflösung/Erklärung ist um einiges sinnvoller als beim - meines Erachtens vergleichbaren "Event Horizont".
Ein spannender und mitreißender Film dessen logischen Schwächen sich am Ende recht elegant entwirren.
Foo Fighter schreibt am 10.01.10, 02:00
Kann mich der Kritik auch leider nicht anschließen.
Ich fand den Film ebenfalls genial.
Und als Fan dieser Sci-Fi Filme habe ich schon einiges gesehen.
Und da waren weitaus schlechtere Streifen dabei.
Würd' den Film auf jedenfall nochmals ansehen.
philipp schreibt am 09.11.09, 09:48
seh ich komplett anders, aber zum Glück sind Geschmäcker ja verschieden. Ich fand den Film Genial!
