Far Cry

Filmplakat Far Cry
Regie Uwe Boll  Drehbuch Masaji Takei, Michael Roesch, Peter Scheerer  Produzenten Uwe Boll, Dan Clarke, Shawn Williamson 
Genre Action  FSK 16  Filmlänge 94 min
Land Deutschland  Kinostart 02.10.2008  DVD-Start 03.04.2009  Blu-ray-Start 03.04.2009  Verleih 20th Century Fox Germany

Story

Auf einer abgeschotteten Insel werden geheime Experimente an Soldaten durchgeführt: mit Hilfe von Genmanipulation werden aus einfachen Männern blutrünstige Kampfmaschinen gemacht. Als Journalistin Valerie Insiderinformationen über das geheime Projekt erhält, trifft sie sofort die Entscheidung auf eigene Faust Recherchen anzustellen. Kurzentschlossen macht sie sich auf die Reise und trifft dabei schnell auf den Ex-Soldaten Jack Carver, der sie auf seinem Boot zur Insel bringen soll. Der ehemalige Elitesoldat rät ihr dringend davon ab, die Insel zu betreten. Kaum angekommen, fliegt das Boot auch schon in die Luft und Jack muss Valerie aus den Fängen brutaler Einheiten retten. Eine gnadenlose Jagd beginnt...

Schauspieler

Far Cry Til Schweiger, Emmanuelle Vaugier, Chris Coppola, Udo Kier, Ralf Moeller, Michael Paré, Don S. Davis, Craig Fairbrass, Natalia Avelon

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 2 von 5 Ms Far Cry „Far Cry“ im Kino: mal wieder eine Computerspielverfilmung und natürlich ist es kein geringerer als Uwe Boll, der bei der Inszenierung auf dem Regiestuhl Platz nimmt. Nach Enttäuschungen wie „Alone in the Dark“, „Bloodrayne“, „Postal“ und „Schwerter des Königs“ und als Fan selbiger PC-Spiele dürfte allein der in diesem Zusammenhang erscheinende Name Uwe Boll dafür gesorgt haben, dass massenweise Hände über dem Kopf zusammengeschlagen wurden. Schlimmer wird es da nur, wenn auch noch Til Schweiger alias Ex-Elitesoldat Jack Carver das Filmplakat ziert. An dieser Stelle hat das Desaster jedoch noch nicht einmal begonnen. Was in den kommenden 90 Filmminuten passiert soll wohl Trash-Kino sein, doch nicht mal dazu taugt „Far Cry“ wirklich. Jack Craver ist im Computerspiel ein Held, keine Frage, doch wozu die Figur in Uwe Bolls Filmvariante fähig ist, übersteigt sämtliche Vorstellungskraft: gänzlich losgelöst von jeglichen physikalischen Gesetzmäßigkeiten, besiegt Craver jeden Gegner und entkommt jeder noch so heiklen Situation ohne größere Schäden. Dabei sind die Actionsequenzen eigentlich noch das Netteste an dem ganzen Film. Es kracht und wummt ordentlich. Dazwischen führen jedoch die wohl dämlichsten Dialoge, die man seit Langem im Kino hören durfte, durch eine hirnlose Geschichte. Für Boll ist offensichtlich kein Dialog sinn- und zusammenhangslos genug. „Far Cry“ gibt sich nicht einmal die Mühe, sympathisch zu sein – was dem Film dann irgendwie doch ganz charmant macht. Dennoch: absolutes No-Go Kino, wie es nur von Uwe Boll inszeniert werden konnte.



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