Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Elephant White
|
Regie
Prachya Pinkaew
Drehbuch
Kevin Bernhardt
Produzenten
Humberto Arechiga, Daniel Bernhardt, Frank DeMartini, Sally Lear, Peter Safran, Tom Waller
Genre Action-Thriller FSK 18 Filmlänge 91 min Land USA, 2011 DVD-Start 21.10.2011 Blu-ray-Start 21.10.2011 Verleih Koch Media |
Story
Curtie Church ist ein Auftragskiller, der sein Handwerk versteht. In der Millionen-Metropole Bangkok arbeitet er gerade für einen schwerreichen Geschäftsmann. Sein aktuelles Ziel: Mädchenhändler, die die jungen Frauen erst mit Drogen gefügig machen, um sie dann auf der Straße zur Prostitution zu zwingen. Ein schönes Leben sieht anders aus. Von einem "guten Freund" von früher, dem windigen Jimmy, bekommt Church die Waffen für seine Attacken. Doch der kommende Kampf scheint eine Nummer zu groß für den tötungserprobten Mann zu sein. Er stellt zwar einige gute Fallen, aber das Blatt wendet sich plötzlich und Church sieht sich mit neuen Problemen konfrontiert. Auch seine neue, ständige Begleitung, die schöne Mae, macht ihm Kopfzerbrechen...
Schauspieler
Djimon Hounsou, Kevin Bacon, Jirantanin Pitakporntrakul, Weeraprawat Wongpuapan, Abhijati 'Meuk' Jusakul, Suteerush Channukool, Sahajak Boonthanakit
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur Prachya Pinkaew ("Ong-Bak") hat seine eigene Bildsprache, die in das gängige Bild des Action-Thrillers nur wenig passt. Dazu ist der Inszenierungsstil einfach zu zäh und langatmig. Die Schauspieler setzt der Filmemacher zudem wenig originell in Szene und die pseudo-coolen Sprüche und Handlungen gehen dem Zuschauer bereits nach wenigen Minuten auf den Wecker. Allerdings hatte Pinkaew auch wenig Möglichkeiten, aus dem von Kevin Bernhardt geschriebenen Drehbuch etwas anderes zu machen, als einen langweiligen und bestenfalls belanglosen Film. Figurenzeichnung oder gar Figurenentwicklung findet in "Elephant White" nicht statt und auch die "Gags" entlocken dem Zuschauer nur ein müdes Lächeln. Eine stimmigere Mischung zwischen hartem Action-Thriller und kurzweiligen Sprüchen wäre hier sicher sinnvoller gewesen. So kann auch eine gelungene DVD-Premiere nicht aussehen.
Zudem ist die deutsche Synchronisation, gerade im Fall der Nebenfiguren, nur als misslungen zu bezeichnen. Warum immer wieder an diesem wichtigen und glasklar qualitätsträchtigen Element gespart wird, bleibt auch weiterhin ein Rätsel.
"Elephant White" ist ein belangloser und durch und durch langweiliger Film, dessen Idee alles andere als neu und alles andere als kreativ umgesetzt wurde.

