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Drive Angry
Drive Angry 3D
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Regie
Patrick Lussier
Drehbuch
Patrick Lussier, Todd Farmer
Produzenten
Michael De Luca, René Besson
Genre Mystery-Thriller FSK 18 Filmlänge 108 min Land USA Kinostart 24.02.2011 DVD-Start 24.06.2011 Blu-ray-Start 24.06.2011 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
Milton ist aus einem außerordentlich gut bewachten Gefängnis ausgebrochen. Der kernige Typ hat noch eine hohe Rechnung offen und jagt nun einem besonders fanatischen Tyrannen hinterher. Der Sektenguru Jonah King hat nicht nur Miltons Tochter auf dem Gewissen, sondern will nun auch seine Enkelin einem grausigen Schicksal unterziehen. Die Hölle soll auf Erden ausbrechen und dazu braucht King das kleine Mädchen, das bereits in seiner Gewalt ist. Gemeinsam mit der ebenso schönen, wie brutalen Kellnerin Piper nimmt Milton die Verfolgung auf. Doch er hat noch mehr Probleme: Ein Typ, der sich selbst „Der Buchhalter“ nennt, macht ebenfalls Jagd auf Milton – mit unklaren Zielen...
Schauspieler
Nicolas Cage, Amber Heard, Billy Burke, William Fichtner, Katy Mixon, David Morse, Wanetah Walmsley, Pruitt Taylor Vince, Charlotte Ross, Christa Campbell, Jack McGee, Simone Levin, Nick Gomez, Tom Atkins, Marc Macaulay, Michael Papajohn, Jennifer Benton, James Hébert, Kent Jude Bernard, Bryan Massey, Arianne Martin, Brent Henry, Kimberly Shannon Murphy, Michael C. 'Mike' Allen, Lanie Taylor, Juanita Harrison, Jamie Teer, Kevin A. Green
Filmkritik von Thomas Ays
Was erwartet man von einem Regisseur wie Patrick Lussier, der uns bereits diverse „Dracula“-Teile und den ebenfalls im Horrorgenre angesiedelten „My Bloody Valentine“ in die Kinos brachte? Genau: Nichts unblutiges. Es scheint, als sei das Kino in einer neuen Generation tatsächlich angekommen. Blutig, noch blutiger, unglaublich blutig, scheinen da die Steigerungsformen zu sein, denen sich diverse Regisseure bedienen. „Piranha 3D“ hat es vorgemacht, „Drive Angry“ schlägt nun einige Monate später in die gleiche Kerbe. Das wäre vielleicht gar nicht so schlimm, zumal dieser Mystery-Horror-Streifen ganz bestimmt nicht so widerlich ist, wie die Fischchen, hätte Lussier nicht auch diverse wirklich niveau- und geschmacklose Szenen eingebaut, die fassungslos durch die 3D-Brille linsen lassen. Hier hat es der Filmemacher eindeutig übertrieben.
Nicolas Cage scheint seit einigen Jahren immer wieder eifrig „Hier! Hier!“ zu brüllen, wenn es darum geht, in Mystery-Thrillern zu spielen. Stattdessen sollte der OSCAR-Preisträger lieber wieder an Charakterrollen arbeiten. Gerade „Drive Angry“ zeigt einen eher gelangweilt agierenden Nicholas Cage. Einen, der es gewohnt zu sein scheint, solche Figuren zu spielen. Cage muss an diesem Punkt seiner Karriere aufpassen, mit was für Rollen er Geld verdient. Er kann viel, viel mehr und wir wissen das! Doch ab und an sollte er sich eben auch wieder in Charakterrollen empfehlen, wenn er weiterhin „vielseitig“ genannt werden will. An seiner Seite ist eine schlicht nur umwerfende Amber Heard zu sehen. Die blonde Schönheit spielt eine passende und schlagkräftige zweite Geige und passt auch wunderbar zu Nicolas Cage als einsilbigen Haudegen. Ebenfalls großartig ist William Fichtner als „Der Buchhalter“. Er hat für die Komik im Film zu sorgen und schafft dies auch immer, wohl auch, weil Regisseur Patrick Lussier genau wusste, wie er diese Figur in Szene zu setzen hat.
Inszenatorisch ist außer viel zu vielen Ekel- und Blutszenen nichts auszusetzen. „Drive Angry“ wirkt neu, frisch und hochwertig – vor allem in 3D. Zwar ist die Kamera nicht herausragend und auch der Schnitt erfindet sich nicht neu, insgesamt gesehen macht dieser Mystery-Horror-Streifen durchaus Spaß. Es ist ein Mittelmaß geworden, zwischen sehenswerter Action und blutigem Massaker, das man als Zuschauer mögen muss, wenn man sich für „Drive Angry“ eine Kinokarte löst.
"Drive Angry" wurde im englischen Original und in der 3D-Fassung gesehen und bewertet.
