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Das Verhör
Garde à vue
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Regie
Claude Miller
Drehbuch
Claude Miller, Jean Herman, Michel Audiard
Produzenten
Georges Dancigers, Alexandre Mnouchkine
Genre Krimi FSK 12 Filmlänge 88 min Land Frankreich Kinostart 18.02.1982 DVD-Start 26.08.2002 Verleih Concorde Film |
Story
Mit der Aufklärung von zwei Mordfällen hat Inspektor Antoine Gallien alle Hände voll zu tun. Endlich scheint es jedoch so, als ob er einen Hauptverdächtigen gefunden hat. Der seriös wirkende Anwalt Jerome Martinaud war zur Tatzeit beider Morde am Ort des Geschehens und scheint auch ansonsten keine weiße Weste zu haben. In der Silvesternacht bittet Inspektor Gallien den Verdächtigen zum Verhör. Über mehrere Stunden unterhalten sich die beiden über den möglichen Tatverlauf. Martinaud gibt sich zunächst clever, verwickelt sich mit der Zeit jedoch in immer mehr Widersprüche. Als sich dann auch noch seine Frau gegen ihn wendet, lässt er die Maske endgültig fallen…
Schauspieler
Lino Ventura, Michel Serrault, Romy Schneider, Guy Marchand, Elsa Lunghini, Jean-Claude Penchenat
Filmkritik von Kathrin Lang
Nicht völlig grundlos avancierte dieser französische Film aus dem Jahre 1981 in seinem Heimatland zu einem Klassiker. „Das Verhör“ spielte mit 23 Millionen Franc eine, für damalige Zeiten, schwindelerregende Summe ein und wurde außerdem in ganzen acht Kategorien für den César nominiert; wovon er vier gewann. Auch wenn die Königs-Trophäen für den Besten Film und die Beste Regie schlussendlich ausblieben, so kann sich „Das Verhör“ dennoch auf ganzer Linie mit Erfolg rühmen. Das berauschende Kammerspiel der zwei Hauptakteure Lino Ventura als Inspektor Antoine Gallien und Michel Serrault als Verdächtiger Kinderschänder Jerome Martinaud hat es wahrhaft in sich und vermag es seinen Zuschauer voll und ganz an diese spannende Geschichte zu fesseln. Durch eine hervorragende Inszenierung entsteht in dem kleinen Verhörzimmer im Handumdrehen eine schauderhafte Atmosphäre, die auch den Zuschauer in seinem Fernsehsessel schnell erreicht. Wer spielt hier nun ein falsches Spiel und wo wird dieses Verhör enden? Schade nur, dass Romy Schneider enttäuschend wenig Screentime hat. Nur in wenigen Szenen bekommen wir die bildhübsche Schauspielerin zu Gesicht. Schade, hatte sie in „Das Verhör“ doch ihren vorletzten Kinoauftritt, der gut und gerne auch etwas umfangreicher hätte ausfallen können.
Wissenswertes

