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Quarantäne
Quarantine
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Regie
John Erick Dowdle
Drehbuch
John Erick Dowdle, Drew Dowdle
Produzenten
Sergio Aguero, Clint Culpepper, Doug Davison, Carlos Fernández, Julio Fernández, Roy Lee
Genre Horror FSK 16 Filmlänge 89 min Land USA Kinostart 04.12.2008 DVD-Start 09.04.2009 Blu-ray-Start 09.04.2009 Verleih Sony Pictures |
Story
Als die hübsche TV-Reporterin Angela mit ihrem Kameramann nachts eine Feuerwehrcrew bei ihrer Arbeit begleitet, scheint zunächst nicht sonderlich viel zu passieren. Alles ist ruhig, bis der Alarm losgeht und eine kleine Feuerwehrabteilung ausrückt, um einer alten Frau zu helfen. Als sie eintreffen, finden sie die Frau blutverschmiert und fürchterlich schreiend vor. Es dauert nicht lange, da geht sie auf einen der Feuerwehrmänner los und verletzt diesen tödlich. Als der verwundete Mann ins Krankenhaus gebracht werden soll, müssen die Hausbewohner, das Fernsehteam und die Feuerwehrcrew jedoch feststellen, dass sie festsitzen: Das Haus wurde versiegelt – wegen des Verdachts auf einen grausamen, vielleicht übernatürlichen Virus.
Schauspieler
Johnathon Schaech, Jennifer Carpenter, Joey King, Jay Hernandez, Columbus Short, Marin Hinkle, Rade Serbedzija, Steve Harris, Greg Germann
Filmkritik von Kathrin Lang
Von den Spaniern kann man sich durchaus was abgucken – vor allem im Horrorgenre. Weiter also kaum verwunderlich, dass Hollywood ab und an zu den europäischen Kollegen über den großen Teich linst und sich dort an deren Ideen bedient. Obwohl Jaume Balagueros und Paco Plazas „Rec“ von 2008 eine gute Storyidee im Handgepäck hatte, ist den Spaniern mit ihrem Handkamera-Horrorfilm dennoch nicht der ganz große Wurf gelungen. Dass die amerikanischen Kollegen mit ihrem Remake „Quarantäne“ das Niveau nicht unbedingt übersteigen, war auch vorhersehbar. Wie bereits bei „Rec“ liegt auch bei „Quarantäne“ das Problem in dem Einsatz der Handkamera verborgen. Obwohl dieses Stilmittel durchaus zu einer Steigerung der gruseligen Atmosphäre beiträgt, wirkt die wacklige und rasant fahrende Kamera, die während der ganzen Spiellänge am Ort des Geschehens kaum ein scharfes Bild einfängt, mit der Zeit doch mehr als störend. Zudem kommt „Quarantäne“ viel zu langsam in Fahrt. Während „Rec“ schnell klar macht, worum es geht, zieht sich das Remake vor allem innerhalb des ersten Drittels viel zu stark in die Länge. Wenn der Grusel endlich beginnt, hat der Zuschauer schon lange das Interesse an der Geschichte verloren. Auch in der Auswahl der Schauspieler haben die amerikanischen Filmemacher nicht unbedingt ein glückliches Händchen bewiesen. War es in „Rec“ noch Manuela Velasco, die den Horrorfilm durch ihre glaubhafte und panische Darstellung vor dem Untergang bewahrte, reicht Jennifer Carpenter mit ihrem übersteigerten Spiel kaum an die Leistungen ihrer spanischen Kollegin heran.
Wer Horror sucht, der sollte – wenn überhaupt – in Spanien danach suchen. „Quarantäne“ jedenfalls kann auf der Suche nach einem waschechten Schocker getrost links liegengelassen werden.
Wissenswertes
„Quarantäne“ ist das Remake des spanischen Horrorhits „[REC]“.
Die gesamte "[REC]"-Reihe umfasst folgende Teil:
"[REC]²"
"[REC]²"
"[REC]³ - Génesis"
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Kommentare
Chris schreibt am 21.09.10, 16:09
also ich fand den Film echt klasse.
Super spannend, tolle Story und eine tolle Ausführung. Während des Films bekommt man ziemlich oft einen derben Schrecken eingejagt. Werd ihn mir noch öfter auf DVD anschauen...Daumen hoch für Quarantäne


