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Taken - Entführt (TV-Mini-Serie)
Taken
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Regie
Tobe Hooper, Breck Eisner, Sergio Mimica-Gezzan, Bryan Spicer, Félix Enríquez Alcalá, Thomas J. Wright, Jeremy Kagan, Jeff Woolnough, John Fawcett, Michael Katleman
Drehbuch
Leslie Bohem
Produzent
Richard Heus
Genre TV-Mini-Serie FSK 16 Filmlänge 842 min Land USA, 2002 DVD-Start 05.09.2006 Verleih Paramount Pictures |
Story
Im Jahre 1944, mitten in Zweiten Weltkrieg, wird Kampfpilot Russell Keys abgeschossen und stürzt ab. Jedoch ist er nicht tot. Er wird von Außerirdischen gerettet und studiert, die er Anfangs noch für Schutzengel hält. Wenige Jahre später, 1947, stürzt in Roswell ein UFO ab. Captain Owen Crawford leitet eine geheime militärische Organisation, die diese und weitere Vorfälle zum Anlass für Ermittlungen nehmen soll. Crawford ist fest von der Existenz Außerirdischer überzeugt und versucht fast schon krankhaft, Alien-Technologie zu verstehen und mit Außerirdischen in Kontakt zu treten. Dabei reist er Jahre lang durch das ganze Land, um Menschen zu besuchen, die behaupten, von Aliens entführt worden zu sein…
Schauspieler
Dakota Fanning, Anton Yelchin, Joel Gretsch, Julie Benz, Eric Close, Steve Burton, Catherine Dent, Jason Gray-Stanford, Michael Moriarty, Willie Garson, Ryan Hurst, Desmond Harrington, Emily Holmes, Ben Cotton, Emily Bergl, Roger R. Cross, Catherine Barroll, John Hawkes
Kritik von Sascha Koch
Mit Steven Spielberg und seinem bevorzugten Genre Science-Fiction assoziiert man in der Regel erstklassige Unterhaltung. 2002 präsentierte uns Spielberg die Mini-Serie „Taken“, welche Ereignisse schildert, die so wahrscheinlich gar nicht stattgefunden haben. So verspricht man sich eine gut erzählte, mysteriöse, gruselige und spannende Alien-Story in gewohnt guter Umsetzung.
Die Wahrheit ist jedoch, dass „Taken“ von alle dem nichts besitzt. Von mysteriöser Spannung ist hier keine Spur. Viel mehr ist das Format schleppend langweilig und unrealistisch übertrieben erzählt. Hier ist nichts intelligent umgesetzt und tiefgründig beschrieben. Von vorne bis hinten ist „Taken“ langweilig klischeehaft.
Auch die Darsteller sind alles andere als gut gecastet. Die Charaktere und Schauspieler sind auch nur eines: langweilig. Nur Dakota Fanning weiß in ihrer Rolle gut zu überzeugen.
Insgesamt ist diese Mini-Serie einfach schlecht gemacht. Hier merkt man jede Minute seiner kostbaren Lebenszeit elendig dahinebben. Die Darsteller sind farblos und die Story wenig spannend und unglaubwürdig - all das, was man von einem Spielberg Format nicht erwartet. Einzig die Ausstattung und die technische Umsetzung können bei „Taken“ überzeugen. Ansonsten sollte man sich doch lieber anderen Science-Fiction Produktionen zuwenden, bevor man sich „Taken“ antut. Für Verschwörungsliebhaber könnte „Taken“ aber dennoch interessant sein.
Wissenswertes
"Taken" wurde komplett von Leslie Bohem geschrieben. Sie war zusammen mit Steven Spielberg ausführende Produzentin der Miniserie, die von SyFy in Auftrag gegeben wurde.
Episodenguide:
• Hinter dem Himmel
• Jacob und Jesse
• Große Hoffnungen
• Härtetests
• Die Versuchung
• Charlie und Lisa
• Gottes Gleichung
• Der Absturz
• John
• Der Abschied
Auszeichnungen
Emmy Nominierungen: Beste Maske, Bester Schnitt („Große Hoffnungen“), Bester Ton-Mix („Hinter dem Himmel“), Bester Ton-Schnitt („John“), Beste visuelle Effekte („Jacob und Jesse“)
Gewonnene Emmys
Beste Mini-Serie
Golden Globes Nominierungen:
Beste Mini-Serie
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