Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Die nackte Wahrheit
The Ugly Truth
|
Regie
Robert Luketic
Drehbuch
Nicole Eastman, Karen McCullah Lutz, Kirsten Smith
Produzenten
Kimberly di Bonaventura, Gary Lucchesi, Deborah Jelin Newmyer, Steven Reuther, Tom Rosenberg
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 96 min Land USA Kinostart 01.10.2009 DVD-Start 22.04.2010 Verleih Sony Pictures |
Story
Für die erfolgreiche und preisgekrönte TV-Produzentin Abby Richter hätte es schlimmer nicht kommen können: Nachdem die Quoten für ihre Sendung in den Keller gefallen sind, stellt ihr die Senderleitung als Rettung in letzter Sekunde den Machomoderator Mike zur Seite. Mit seiner Sendung „Die nackte Wahrheit“ feierte er bereits bei einem anderen Fernsehsender immense Erfolge und soll nun Abbys Sendung mit seinen chauvinistischen Ratschlägen, zur Vermittlung zwischen den Geschlechtern, zu besseren Einschaltquote verhelfen. Blöd nur, dass die recht konservative Abby mit Mikes unverblümten Art so ganz und gar nicht zurecht kommt und sich für seine Art die Sendung zu moderieren in Grund und Boden schämt. Als Abby kurz davor steht Mike wieder zu feuern, bietet er ihr einen Deal an: Wenn er es dank seinem breiten Wissen über die Männer- und Frauenwelt schafft, dass Abby ihren Traumann finden und angeln kann, darf er bleiben. Wenn nicht verschwindet er für immer und ewig aus ihrem Leben…
Schauspieler
Gerard Butler, Katherine Heigl, Cheryl Hines, Bonnie Somerville, Eric Winter, Bree Turner, Vicki Lewis, Yvette Nicole Brown, Holly Weber, Melinda Bennett, Nick Searcy
Filmkritik von Kathrin Lang
Hollywood hat es mal wieder getan und uns mit „Die nackte Wahrheit“ eine romantische Komödie in die Kinos gebracht, die es uns ermöglicht einige unterhaltsame und witzige Minuten mit dem Anti-Pärchen Abby und Mike vor der Leinwand zu erleben. Vollbeladen mit etlichen Klischees, die die Traumfabrik derzeit zu bieten hat, dürfte es dann allerdings selbst romantisch veranlagten Zuschauerherzen erst einmal schwer fallen, über die oftmals meilenweit von der Realität entfernten Handlungsabläufe anstandslos hinwegzusehen. Die Hollywoodromanze trägt einen Hauch zu offensichtlich ihren Herkunftsstempel, wodurch der Kinospaß stellenweise – und vor allem zum Ende hin – getrübt wird. Maßgeblicher Kritikpunkt ist dabei nicht einmal der schon lang ersichtliche Ausgang der Geschichte. Selbst durch die rosarote Brille hindurch dürfte es schwer fallen sich bei der Schlusssequenz nicht an den nur all zu offensichtlichen Studioaufnahmen und PC-Animationen zu stören. Vor lauter seichtromantischer Kulissengestaltung fällt es wahrlich schwer sich überhaupt noch auf den eigentlichen Plot zu konzentrieren.
Zur Rettung der mit Makel versehenen Story erscheinen dann allerdings die beiden Hauptdarsteller Gerard Butler und Katherine Heigl auf der Bildfläche und verbessern den Gesamteindruck von „Die nackte Wahrheit“ mit ihrer pfiffigen Darstellung immens. Schon nach kurzer Zeit entpuppen sich Butler und Heigl als neue Superkonstellation auf der Leinwand. Während er seine chauvinistische Rolle mit soviel Herz verkörpert, dass man ihn trotz allen Machoallüren einfach mögen muss, brilliert sie als kontrollwütige Karrierefrau, die die Männer mit ihren Checklisten in den Wahnsinn treibt. Zusammengeführt ergibt das ein herrlich lustiges Bild, das umso besser erscheint, je mehr sich die beiden absolut gegensätzlichen Rollen einander annähern.
„Die nackte Wahrheit“: Trotz viel zu illusorischer und lebensfremden Story sowie Szenengestaltung gelingt es der romantischen Komödie dennoch zu überzeugen. Zu verdanken haben wir es gewiss nicht der Inszenierung, dafür aber Gerard Butler und Katherine Heigl! Tolles Leinwandduell, ausgestattet mit treffsicheren Dialogwitzen.
