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Armored
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Regie
Nimród Antal
Drehbuch
James V. Simpson
Produzenten
Joshua Donen, Dan Farah, Sam Raimi
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 85 min Land USA Kinostart 04.02.2010 DVD-Start 15.07.2010 Verleih Sony Pictures Home Entertainment |
Story
Ty Hackett sieht die Welt vor lauter Problemen nicht. Seine Eltern sind tot und er – frisch aus dem Irak-Krieg heimgekehrt – muss sich nun allein um seinen kleinen Bruder Jimmy kümmern, was sich als gar nicht so einfach herausstellt. Hinzu kommen noch immense Geldschulden und die Gefahr, die Bank könnte ihnen bald das elterliche Haus wegpfänden. Als dann auch noch das Jugendamt vor der Tür steht und Ty mit Jimmys Fehlstunden konfrontiert, ist er der Verzweiflung nahe. Zum Glück ist da noch der Freund der Familie, Mike, mit dem Ty in der Sicherheitsfirma Eagle Shield Security arbeitet. Gemeinsam fahren sie jeden Tag einen Haufen Kohle durch die Gegend.
Eines Tages weiht Mike seinen Freund Ty in einen gefährlichen, aber scheinbar todsicheren Plan ein. Mikes Crew will die eigene Sicherheitsfirma bestehlen und so 42 Millionen Dollar erbeuten. Der Plan ist einfach: Sie täuschen einen Überfall auf ihre Wagen vor, verstecken das Geld und sind gemachte Leute. Nach langem Überlegen willigt Ty schließlich ein. Blöd nur, wenn dann nichts nach Plan läuft…
Schauspieler
Matt Dillon, Columbus Short, Jean Reno, Laurence Fishburne, Amaury Nolasco, Fred Ward, Milo Ventimiglia, Skeet Ulrich, Andre Kinney, Andrew Fiscella, Nick Jameson, Glenn Taranto, Lorna Raver
Filmkritik von Thomas Ays
Was für eine Besetzung, die Regisseur Nimród Antal da um sich scharen durfte. Matt Dillon ist der Kopf der Diebe, der mit gewohnter Souveränität an seine Rolle heranging und somit wieder erneut überzeugen konnte – auch wenn sein Part nicht sonderlich überraschend ausfiel. An seiner Seite sind der französische Action-Garant Jean Reno, „Matrix“-Held Laurence Fishburne, „Prison Break“-Liebhaber Amaury Nolasco, und „Scream“-Fiesling Skeet Ulrich darf ebenfalls wieder herumheulen. Auch „Heroes“-Star Milo Ventimiglia und Fred Ward sind an Bord dieses Thrillers. Eine der Hauptrollen hat jedoch Columbus Short („Stomp the Yard“) als Ty. Ihn darf man getrost als überzeugendsten Mimen in dieser Riege bezeichnen. Warum? Die 85 Minuten Laufzeit geben keinem der „großen Schauspieler“ in „Armored“ den nötigen Raum, um aus den jeweiligen Rollen etwas Besonderes machen zu können. Die Geschichte ist zwar spannend, aber vorhersehbar und zu keinem Zeitpunkt wirklich überraschend, was vielleicht auch am Trailer lag, der (zu)viel verriet.
Aus „Armored“ hätte ein überzeugender Superthriller werden können, die Macher ignorierten jedoch die Qualitäten ihrer Schauspieler und die Tatsache, sie vielleicht gegen ihre sonstigen Rollen zu besetzen und ließen so einige Chancen ungenutzt an sich vorüberziehen. Schade.
Wissenswertes
In „Armored“ gibt es lediglich eine Frau, die etwas sagen darf. Ihr Auftritt ist keine vier Minuten lang, somit ist aus diesem Thriller echtes „Kerls-Kino“ geworden.
Bewertungen
| Thomas Ays | ![]() |
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