Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Stepfather
The Stepfather
|
Regie
Nelson McCormick
Drehbuch
J.S. Cardone
Produzenten
Greg Mooradian, Mark Morgan
Genre Psycho-Thriller FSK 16 Filmlänge 102 min Land USA Kinostart 31.12.2009 DVD-Start 01.06.2010 Blu-ray-Start 01.06.2010 Verleih Sony Pictures Home Entertainment |
Story
Michael Harding hat nur von ihm gehört. Von David, dem neuen Mann an der Seite seiner Mutter Susan. Er hat auch gehört, dass seine beiden Geschwister Sean und Beth und auch seine Freundin Kelly den tollen Typen super-sympathisch finden. Keine leichte Zeit, die auf Michael da zukommt, als er von einem Jahr an der Militärschule nach Hause zurückkehrt. Doch er kann sich entspannen, denn David scheint tatsächlich ein richtig netter Kerl zu sein - bis auf das winzige und fast schon unbedeutende Detail, dass er sich ganz gern in Familien einschmeichelt, nur um sie dann hinterrücks umzubringen. Davon weiß Michael (noch) nichts, doch er wird die wahre Identität schneller herausfinden, als ihm lieb ist...
Schauspieler
Dylan Walsh, Sela Ward, Penn Badgley, Amber Heard, Sherry Stringfield, Paige Turco, Jon Tenney, Nancy Linehan Charles, Nancy Linehan Charles, Marcuis Harris, Braeden Lemasters, Deirdre Lovejoy, Skyler Samuels, Blue Deckert, Jason Wiles
Filmkritik von Thomas Ays
Hauptdarsteller Dylan Walsh ist den Serienjunkies dieser Welt nicht unbekannt. In "Nip/Tuck - Schönheit hat ihren Preis" spielt er seit 2003 die Rolle des Dr. Sean McNamara. Wenn dieser Kerl in der TV-Serie nur annähernd so unheimlich ist, wie in "Stepfather", will man ihm lieber nicht mit Skalpell im Händchen begegnen. An seiner Seite gibt sich "Gossip Girl"-Star Penn Badgley die Ehre und liefert als „Stiefsohn“ Michael eine glaubhafte Leistung ab. Doch auch Amber Heard als Kelly und Sela Ward als Susan spielen ihre Rollen ordentlich.
Fernseh-Regisseur Nelson McCormick inszenierte "Stepfather" mit einer subtilen Geradlinigkeit, die nur erschreckend und auch zeitweise wirklich nur als verstörend zu bezeichnen ist. Einige Szenen, in denen wenig Blut fließt, zerren an den Nerven der Zuschauer und zeigen, dass hier kein Horrorfilm entstanden ist, wie manche irrtümlich annahmen, sondern ein Psycho-Thriller, der es wahrlich in sich hat. McCormick erliegt nicht der Versuchung, Effekthascherei zu betreiben und auch an blutigen Szenen wird stimmig gespart. Der Regisseur will Spannung aufbauen und dadurch seine Zuschauer in den Wahnsinn treiben, was ihm mit "Stepfather" 102 Minuten lang wunderbar gelungen ist. Da darf man auch einige Logikschwächen und ein vielleicht zu übertriebenes Ende gern verzeihen.
Der Film ist das Remake von „The Stepfather“ (1987). Dem Original folgten 1989 und 1992 zwei Fortsetzungen.
