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Gamer
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Regie
Mark Neveldine, Brian Taylor
Drehbuch
Mark Neveldine, Brian Taylor
Produzenten
Gary Lucchesi, Tom Rosenberg, Skip Williamson, Richard S. Wright
Genre Thriller FSK 18 Filmlänge 95 min Land USA Kinostart 07.01.2010 DVD-Start 04.06.2010 Verleih Universum Film |
Story
„Slayers“ heißt der neue Spiele-Verkaufsschlager des undurchsichtigen Milliardärs Ken Castle: Die anonymen Spieler dieses Live-Reality-Ego-Shooters kämpfen sich hier mit echten Menschen durch 30 echte Fights. Die „Kämpfer“ sind zu Tode verurteile und mittels Nanotechnik veränderte Verbrecher. Gewinnt der „Gamer“ mit seinem Kämpfer alle 30 Fights, bekommt dieser eine Begnadigung. Für Regierung und Castle eine scheinbare Win-Win-Situation. Bislang hat noch keiner diese Hürde geschafft. Held von „Slayers“ ist Kabel, der wegen dem Mord an seinem Freund verurteilt ist. Seit 28 Runden sind der Kämpfer und sein Gamer Simon ungeschlagen. Während er ums Überleben kämpft, verdingt sich seine Frau als Sexobjekt in einem weiteren Real-Spiel von Castle, um Geld für sich und ihre Tochter zu verdienen. Kabels einziges Ziel ist es zu gewinnen, um sein altes Leben und seine Familie zurückzubekommen. Doch das kann Ken Castle unter gar keinen Umständen zulassen. Zu groß ist die Gefahr, dass Kabel seine finsteren Pläne durchkreuzt und die wahren Hintergründe von „Slayers“ enthüllt.
Schauspieler
Gerard Butler, Alison Lohman, Michael C. Hall, Zoe Bell, John Leguizamo, Amber Valletta, Kyra Sedgwick, Logan Lerman, Terry Crews, Milo Ventimiglia, Aaron Yoo
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Gamer“ erfüllt in Sachen Optik und Action alles, was man nach dem Trailer erwarten durfte. Der Streifen ist sicherlich nichts für zarte Gemüter, aber insbesondere Fans von Ego-Shootern werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Mark Neveldine und Brian Taylor würzen ihren temporeichen und brutalen Dauerfight mit der Vision einer pervertierten Gesellschaft, die in ihren eigenen vier Wänden menschlich vereinsamt und sich das Leben via Reality-Show in die Wohnzimmer holt. Gerard Butler agiert in diesem Szenario in seiner Rolle als Held „Kabel“ gewohnt glaubwürdig, kann jedoch mit seiner Präsenz auch nicht wettmachen, dass die Gesellschaftskritik über die Rolle eines schmückenden Beiwerks nicht hinauskommt. Zwar ist das von Neveldine und Taylor entworfene Szenario erschreckend und wirft so einige kritische Fragen auf. Doch dabei bleibt es dann auch. Insbesondere bei der Frage, wie man die Geschichte denn enden lassen soll, machte sich bei den Machern wohl eher Ratlosigkeit breit und man entschied sich für einen uninspirierten Showdown. Castle-Darsteller Michael C. Hall („Dexter“, „Six feet under“) empfiehlt sich jedoch mit „Gamer“ nachhaltig als Besetzung für weitere Psychopathenrollen.
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Kommentare
Manni schreibt am 15.01.10, 06:23
Ein sehr cooler Film. Ja, die Betonung liegt auf cool. Es ist kein tiefgreifender Film. Viel mehr überzeugt er durch seine esthätische Bildgewalt. Die graue, monotone Welt von Slayers, dem Shooter und die bunte, abgedrehte Welt von Society, dem "Second Life" der Zukunft.
Auch genial ist die Darstellung von Michael C. Hall als soziopathischen Medienmogul (und Tänzer).
Wer nur gute Unterhaltung und keine besserwisserische Sozialkritik sucht kommt hier voll auf seine Kosten...
PS: Natürlich sind auch wieder Frauen in Glaskugeln versteckt. Das Markenzeichen der Crank-Macher.
mark schreibt am 12.01.10, 22:40
Ein Film, der weniger härter als Crank, dafür aber umso lauter und schießwütiger der gleichen Macher daherkommt. Und jeder wird, nachdem er den Film gesehen genau wie Gerard Butler rumlaufen wollen und einfach nur durch die Gegend ballern. Ein Muss für alle Actionfans. Es kracht und raucht überall. Gute Nacht liebe Filmfreunde.
