Revolver

Filmplakat Revolver
Regie Guy Ritchie  Drehbuch Guy Ritchie, Ethan Gross, Paul Todisco  Produzenten Luc Besson, Marty Katz 
Genre Thriller  FSK 16  Filmlänge 113 min
Land Frankreich, Großbritannien, 2005  DVD-Start 20.11.2008  Blu-ray-Start 20.11.2008  Verleih Ascot Elite

Story

Jake Green saß sieben Jahre im Gefängnis - und das alles nur wegen Macha, einem hinterhältigen Geschäftsmann. Nun schwört Green Rache und hat auch schon einen Plan. Dumm nur, dass er nur noch drei Tage zu leben hat. Doch das hat auch gute Seiten, schließlich hat man, wenn man dem Tode geweiht ist, nichts mehr zu verlieren. Also tut sich Green mit den beiden Kredithaien Zack und Avi zusammen, um Macha zu treffen, wo es am meisten wehtut...

Schauspieler

Revolver Jason Statham, Ray Liotta, Vincent Pastore, André Benjamin, Terence Maynard, Andrew Howard, Mark Strong, Francesca Annis, Anjela Lauren Smith, Elana Binysh

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Revolver Auf eine bestimmte Art erinnert "Revolver" an "Fight Club" - nur nicht ganz so gut. Regisseur und Drehbuchautor Guy Richie musste in seiner Filmkarriere schon so manchen Tiefschlag einstecken, da gehört "Revolver" bestimmt nicht dazu, doch der Filmemacher macht hier einen großen Fehler: Er verliert sein Ziel aus dem Auge: Die Geschichte. Wenn man sich 113 Minuten nur damit beschäftigt, wie man seine Story verworren erzählen kann, bleiben gelangweilte und schlicht nicht mehr ganz viele motivierte Zuschauer zurück, die gegen Ende einfach die Lust verlieren, sich diesen Plot, so gut er auch sein mag, zu Ende erzählen zu lassen.
Darstellerisch fällt hier nur einer auf: Ray Liotta, der für solche Rollen geschaffen zu sein scheint. Jason Staham ist - dieses Mal mit dämlicher Frisur und unpassendem Bart - erneut nur zu einem Gesichtsausdruck fähig und zeigt auch in diesem Werk keinen Deut Wandlungsfähigkeit, was nicht weiter überraschend ist. Ein Charakterdarsteller wird dieser Schauspieler wohl nie werden.
"Revolver" ist somit zu lang und wurde auch nicht zu Ende gedacht. Hätte Richie seine Geschichte kurzweiliger erzählt, hätte es ein unterhaltsamer Zeitvertreib werden können. So blieb lediglich ein handwerklich einwandfreier, jedoch wenig fesselnder Thriller übrig. So kann man einen Film auch an die Wand fahren. Sehenswerte Unterhaltung sieht jedenfalls anders aus.



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