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Thomas Crown ist nicht zu fassen
The Thomas Crown Affair
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Regie
Norman Jewison
Drehbuch
Alan Trustman
Produzent
Norman Jewison
Genre Krimi FSK 16 Filmlänge 98 min Land USA Kinostart 19.10.1968 DVD-Start 01.02.2000 Verleih MGM |
Story
Der millionenschwere Finanzmogul Thomas Crown kämpft mit verschiedenen Mitteln gegen die Langeweile des Reichtums. Er umgibt sich mit schönen Frauen und Dingen, wettet beim Golf, spielt Polo, betreibt Segelflug und raubt Banken aus. Crown geht es bei letzterem nicht ums Geld, sondern lediglich um den Nervenkitzel. Der beraubten Bank bereitet der dreiste Raub nur kurz Kopfzerbrechen, doch die Versicherung, die für den Schaden aufkommen muss, will sich nicht so leicht geschlagen geben. Sie engagieren die attraktive und gewiefte Privatermittlerin Vicky Anderson. Anderson hat schnell den smarten aber unnahbaren Thomas Crown als Kopf der Bankräuber im Visier, doch dann verliebt sie sich in den gut aussehenden Mann. Ein spannendes Katz- und Maus-Spiel beginnt…
Schauspieler
Steve McQueen, Faye Dunaway, Paul Burke, Jack Weston, Biff McGuire, Addison Powell, Astrid Heeren, Gordon Pinsent, Yaphet Kotto, Sidney Armus, Peg Shirley, Patrick Horgan
Filmkritik von Melanie Frommholz
Ein Jahr nach seinem OSCAR-Gewinn für „In der Hitze der Nacht“ legte Regisseur Norman Jewison mit „Thomas Crown ist nicht zu fassen“ erneut einen Krimi vor. Im Gegensatz zu „In der Hitze der Nacht“ geht es diesmal jedoch nicht um politische Statements oder Diskriminierung, sondern um ein elegantes und stylisches Katz- und Maus-Spiel zwischen Frauenschwarm Steve McQueen und Leinwandschönheit Faye Dunaway. Aufwändige Sets, eine kostspielige Ausstattung und elegante Kostüme lassen den Film aus heutiger Sicht zu einem Fenster in den Lifestyle der 60er Jahre werden. Jewison inszeniert die Geschichte des reichen Mannes, der die Abwechslung im perfekt ausgeklügelten Verbrechen sucht, aber nicht nur in Sachen Ausstattung aufwändig, sondern bietet auch optisch einiges auf. Das Bild teilt sich in mehrere Ausschnitte, die jeweils andere Protagonisten verfolgen und die Kamera wählt häufig ungewöhnliche Blickwinkel. Steve McQueen und Faye Dunaway liefern sich ein Duell der Nerven, bei dem es vor Erotik knistert, auch ohne dass viel nackte Haut zu sehen wäre. Selten war ein Schachspiel wohl heißer als zwischen diesen beiden. Bis zum Ende weiß man nicht, ob nun gerade falsch gespielt wird oder mit offenen Karten.
Mit seiner Inszenierung ist Norman Jewison auf der Höhe seines Jahrzehnts. Erzähltempo und Rhythmus erscheinen aus heutiger Sicht zwar etwas langmütig, doch ein guter Soundtrack hilft über einige ereignislose Sequenzen hinweg. Thomas Crown ist zudem ein sympathischer Gentleman-Gauner, dessen Charme auch heute noch wirkt.
Wissenswertes
1999 drehte Regisseur John McTiernan das Remake "Die Thomas Crown Affäre" mit Pierce Brosnan und Rene Russo in den Hauptrollen.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Beste Musik
Gewonnene Golden Globes
Bester Song ("The Windmills of Your Mind")
OSCAR-Nominierungen
Beste Musik
Gewonnene OSCARs
Bester Titelsong ("The Windmills of Your Mind")
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