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Percy Jackson - Diebe im Olymp
Percy Jackson & The Olympians: The Lightning Thief
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Regie
Chris Columbus
Drehbuch
Rick Riordan
Produzenten
Mark Morgan, Guy Oseary
Genre Fantasy FSK 12 Filmlänge 118 min Land USA Kinostart 11.02.2010 DVD-Start 16.07.2010 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Percy Jackson ist nicht irgendwer. Percy Jackson ist der Sohn von Poseidon, dem Gott des Meeres. Nur: Er hat keine Ahnung, wer sein Vater ist und welche Kräfte ihm von Geburt an mitgegeben wurden. Doch nun scheint es an der Zeit, sich seiner Bestimmung zu stellen. Der Herrscherblitz, Zeus mächtige Götterwaffe, wurde gestohlen. Zeus, der oberste der Götter des Olymps, bezichtigt Percy Jackson des Diebstahls und hetzt sämtliche dunkle Gestalten auf ihn. Auch Hades, Zeus’ Bruder, setzt alles daran, den Herrscherblitz in seine Hände zu bekommen. Mittendrin: Percy Jackson, der von nichts auch nur ahnt. Es kommt eine schwere und lebensbedrohliche Prüfung auf ihn zu. Ob er den Göttern gewachsen ist?
Schauspieler
Logan Lerman, Brandon T. Jackson, Alexandra Daddario, Jake Abel, Sean Bean, Pierce Brosnan, Steve Coogan, Rosario Dawson, Melina Kanakaredes, Catherine Keener, Kevin McKidd, Joe Pantoliano, Uma Thurman, Maria Olsen, Julian Richings
Filmkritik von Thomas Ays
Percy Jackson ist die amerikanische Antwort auf Harry Potter und ist vieles – aber nichts richtig. Die Story ist ein Mix aus griechischer Mythologie und moderner Fantasy und vor allem an die Buchfans und jungen Kinobesucher gerichtet. Diejenigen, die jedoch die Buchvorlage verschlangen, werden hier ab und an verdutzt aus der Wäsche schauen. Haufenweise neue Elemente, die mit dem Buch nichts zu tun haben, wurden eingeführt, wichtige, strategische Handlungsverläufe der Vorlage einfach weggelassen und tragende Figuren mir nichts, dir nichts verändert. Was für Stümper waren hier am Werk?! Genau: Rick Riordan, der bereits die Buchvorlage schrieb. Irgendwie ja schon komisch, dass der Erfinder der Buchreihe die Chance, aus seinem tollen Buch einen tollen Film zu machen, derart ungenutzt lässt.
Ältere Semester, die das Buch nicht kennen, werden sich an den Stereotypen stören und nach kreativen und originellen Figuren vergebens suchen. Einzig Uma Thurman als Medusa bringt einen gewissen Charme in die Geschichte. Alle anderen, inklusive Percy Jackson selbst, sind wenig besonders. Vielleicht liegt es auch an den Schauspielern, dass dieses Fantasyfilmchen nicht so recht überzeugen kann. Die drei Gefährten wirken jedenfalls blass und wenig mitreißend. Auch sind diese drei Hauptfiguren wenig überzeugende Vertreter der Buchvorlage geworden. Percy Jackson ist im Buch viel charismatischer und sympathischer und auch Grover ist in der Vorlage vollkommen anders.
Der Trailer zu „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ versprach ein aufregendes Fantasyabenteuer. Gehalten hat der neue Film von Regisseur Chris Columbus („Harry Potter und der Stein der Weisen“, „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“) wenige seiner bildgewaltigen Versprechen. Tatsächlich steht hier in magischen Lettern „Wir wollen Harry (vor allem finanziell!) das Wasser reichen!“ darüber. Zu gewollt, zu uninspiriert versagen im Hinblick auf die Vorlage nicht nur Drehbuch und Produktion, sondern auch eine Vielzahl der Schauspieler und die Inszenierung. Einzig die Effekte sind die gesamte Filmlänge über sehenswert.
„Percy Jackson – Diebe im Olymp“ ist nicht das erhoffte Fantasyspektakel geworden. Für einen netten, unterhaltsamen Sonntagnachmittag ist dieser Film jedoch nicht die schlechteste Wahl. Besonders, oder gar einzigartig ist die Buchverfilmung jedoch leider nicht geworden. Solide, amerikanische Durchschnittskost eben, die darauf abzielt, möglichst schnell, möglichst viel Kohle zu scheffeln. Ekel erregend!
Wissenswertes
"Percy Jackson" basiert auf der gleichnamigen Buchreihe von Rick Riordan. "Diebe im Olymp" ist der erste Teil der Reihe.

Bewertungen
| Thomas Ays | ![]() |
| Besucherbewertung |
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Kommentare
Shruikan schreibt am 12.02.10, 00:05
"Percy Jackson" ist für mich nur ein billiger, amerikanischer Abklatsch von Harry Potter. Der Film bietet zwar einige gute Szenen und die Darsteller überzeugen auch, allerdings fehlte mir bei einigen Dingen einfach das gewisse etwas. Am auffälligsten fand ich dabei das lieblos gestaltete Camp der Halbgötter. Ich werde das Gefühl nicht los, dass man den Film nur gemacht hat, um möglichst viel Geld in die Kinokassen zu spülen. Innovation und Faszination blieben dabei wohl auf der Strecke. Einzig die gut durchdachte Götter-Story fand ich sehenswert.



