Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 16.2.
- Der Ruf der Wale
- 16.2.
- Extrem laut und unglaublich...
- 16.2.
- Gefährten
- 16.2.
- Yoko
- 23.2.
- Ghost Rider: Spirit of Ven...
- 23.2.
- Glück
- 23.2.
- In the Land of Blood and...
- 23.2.
- Safe House
- 23.2.
- Young Adult
- Zu den Kinostarts
Moviesection.de unterstützt PETA
Summertime Blues
|
Regie
Marie Reich
Drehbuch
Friederike Köpf, Uschi Reich, Robin Getrost
Produzenten
Bernd Krause, Uschi Reich
Genre Drama FSK 6 Filmlänge 116 min Land Deutschland Kinostart 20.08.2009 DVD-Start 26.02.2010 Verleih Universum Film |
Story
Das Familienleben des 15jährigen Alex steht Kopf. Seine Eltern lassen sich scheiden. Und das kurz vor den Sommerferien. Alex Vater hat eine neue Freundin, die bereits von ihm ein Kind erwartet und auch bei seiner Mutter klopft recht schnell ein neuer Mann an die Tür. Mit dem zieht sie nach England, genauer gesagt in ein kleines Kaff in Kent. Und Alex muss mit. Vor Ort angekommen scheint die tierliebe Luis der einzige vernünftige Mensch zu sein. Als seine neue „Stiefschwester“ Fay plötzlich vor der Tür steht fahren Alex Gefühle endgültig Achterbahn, denn obwohl er sich fest vorgenommen hat sie unmöglich zu finden pocht sein Herz in ihrer Gegenwart bedenklich schneller…
Schauspieler
François Goeske, Zoe Moore, Sarah Beck, Karoline Eichhorn, Christian Nickel, Maja Schöne, Alexander Beyer, Jonathan Beck
Filmkritik von Melanie Frommholz
Teenie-Filme aus deutschen Landen haben oft den Makel von Gags unter der Gürtellinie und seichter Handlung oder sie versuchen derart verkopfte Psychoanalysen, dass man gerne nach den ersten Minuten wieder abschaltet. „Summertime Blues“ hebt sich aus dieser Gesamtbetrachtung gleich mehrfach positiv ab. Das Regiedebüt von Marie Reich, welches auf einem Roman von Julia Clarke basiert, ist frisch, mit sicherer Hand inszeniert und umschifft die seichten Untiefen weitestgehend. Der Film taucht glaubwürdig in die Gefühlswelt des 15jähigen Alex ab und verbindet die ernsten Aspekte mit Witz und einem hohen Unterhaltungswert. Das diese Mischung so gut gelingt liegt sicherlich auch an der überzeugenden Leistung des Jungmimen François Goeske. Er überzeugt in dem Spagat zwischen Scheidungsproblematik und erster Liebe auf ganzer Linie und trägt damit entscheidend dazu bei, dass der Film seine Leichtigkeit nie verliert. War Goeske in „Französisch für Anfänger“ noch überwiegend auf den süßen Herzensbrecher abonniert, zeigt er hier, dass er abseits dieser Schiene weit mehr zu bieten hat. Man begleitet ihn einfach gerne durch diesen Sommer der verwirrten Gefühle.
„Summertime Blues“ – Unterhalten und doch etwas aussagen kann so einfach sein.
Mit-Autorin Uschi Reich produzierte bereits die erfolgreiche Filmreihe „Die wilden Hühner“. 
