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U-900
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Regie
Sven Unterwaldt
Drehbuch
Michael Gantenberg, Oliver Ziegenbalg
Produzenten
Quirin Berg, Max Wiedemann
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 95 min Land Deutschland Kinostart 09.10.2008 DVD-Start 03.04.2009 Blu-ray-Start 01.04.2009 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Das Deutsche Reich, 1944: Atze Schröder steckt in der Klemme. Als er dabei erwischt wird, wie er die Frau von General Strasser durchnudelt, muss er das Deutsche Reich ganz schnell und ohne Umwege verlassen. Doch wie? Es dauert nicht lange und der kernige Sprücheklopfer hat einen todsicheren Ausweg gefunden. Mit der U-900 will er nach New York schiffen und dort ganz schnell reich werden. Gesagt, getan. Schnell noch Samuel und die schöne Maria eingepackt und ab geht’s Richtung große Freiheit. Das kann ja heiter werden…
Schauspieler
Atze Schröder, Yvonne Catterfeld, Oliver Wnuk, Doreen Jacobi, Maxim Mehmet, Jorres Risse, Jesse Inman, Michael Preiss, Götz Otto, Christian Kahrmann, Jürgen Schornagel
Filmkritik von Thomas Ays
Was ist nur los im deutschen Filmbusiness? Während Regisseur Sven Unterwaldt einen Flopp nach dem anderen in die Kinos bringen darf, werden anderswo wertvolle Filmprojekte mehr als nur durchleuchtet, nur um dann vielleicht nie den Weg auf die große Leinwand zu finden. Es ist schier unbegreiflich, wie es „U-900“ mit einer solchen Story ohne Sinn und Verstand in unsere Kinos schaffen konnte. Scheinbar gibt es in Deutschland noch immer Filmemacher und Produzenten mit absoluter Narrenfreiheit.
Atze Schröder mag ein kerniger Comedian sein, der es nicht umsonst zu erheblichem Erfolg auf deutschen Bühnen gebracht hat. Es sei ihm gegönnt. Wirklich. Doch warum muss jeder, der einen brauchbaren Job als Komiker hat, auch gleich auf die große Leinwand? Und wenn: Warum muss die Geschichte dann 1944 spielen? Man ist vor allem in der ersten Stunde dieses Klamauks etwas irritiert und sprachlos, was die Herren Drehbuchautoren Michael Gantenberg und Oliver Ziegenbalg da zusammenschusterten. Müde Gags reihen sich an zusammenhanglose Storyelemente, die im großen Ganzen nicht mehr hergeben, als ab und an ein Verlegenheitslächeln.
„U-900“, man ahnt es schon, ist unterm Strich eine belanglose und dümmliche Komödie geworden, die ganz, ganz wenige Vorzüge hat und nur für hartgesottene Atze-Schröder-Fans wirklich zu empfehlen ist – und selbst das ist hochgegriffen.
Sven Unterwaldt führte bereits bei den Kinofilmen "7 Zwerge - Männer allein im Wald" und "7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug" Regie. Auch bei der TV-Serie "Alles Atze" war er als Regisseur tätig.

