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Bruchreif
The Maiden Heist
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Regie
Peter Hewitt
Drehbuch
Michael LeSieur
Produzenten
Morgan Freeman, Lori McCreary, Rob Paris, Bob Yari, William H. Macy
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 87 min Land USA, 2008 DVD-Start 19.08.2010 Blu-ray-Start 19.08.2010 Verleih Ascot Elite |
Story
Roger Barlow trinkt und raucht nicht. Er ist kein verlogener Alkoholiker, der seine Frau betrügt und er treibt sich auch nicht in zwielichtigen Bars herum. Nein, Roger Barlow liebt ein Gemälde! "Die einsame Maid", eine Frau, die an einem Strand suchend wartet, hat es ihm vollkommen angetan. Ihr ist er kompromisslos verfallen. Umso besser, dass Roger zum Wachschutz des Museums gehört, in dem das Gemälde hängt. Hier kann er den ganzen lieben langen Tag neben seiner Maid verbringen. Oft stundenlang versinkt er in dem Bild an der Wand.
Eines Tages jedoch trifft ihn die Entscheidung des neuen Kurators wie der Schlag: Die gesamte Ausstellung (und die einsame Maid!) sollen nach Dänemark ausgeliehen werden. Dänemark! Das kann Roger nicht zulassen. Gemeinsam mit seinen Kollegen Charles Peterson und George McLendon, die beide ähnlichen Stücken verfallen sind, plant er einen genialen Coup, um seine Maid für immer bei sich zu haben. Doch auch stehlen will gelernt sein...
Schauspieler
Christopher Walken, Morgan Freeman, William H. Macy, Joseph McKenna, Wynn Everett, Patricia B. Till, Marcia Gay Harden, Bhavesh Patel, Todd Weeks, Philip Dorn Hebert, Jim Chiros, Breckin Meyer, Stephen E. Stapinski, Bates Wilder, Anthony Cascio, Naheem R. Garcia
Filmkritik von Thomas Ays
Es ist die zweite Drehbucharbeit von Michael LeSieur und im Grunde genommen ein echtes Wunder, selbst in Hollywood, dass diese Geschichte überhaupt verfilmt wurde. Sicherlich erschuf LeSieur einige sympathische und liebevolle Figuren, der Handlungsverlauf und dieses seltsame Ende, weit entfernt von sämtlicher Realität, dürften selbst den anspruchslosesten Zuschauer ärgern.
Wagen wir einen kleinen Zeitsprung ins Jahr 2001. Als Fatboy Slim ihre Single zu „Weapon of Choice“ veröffentlichte, dürfte das nicht viele vom Hocker gehauen haben. Wer das dazugehörige Musikvideo kennt, der ahnt den Ausgang der Geschichte. In fast vier Minuten tanzt sich Christopher Walken in diesem Video durch die Szenerie. Urkomisch und „saucool“ zeigte der Schauspieler ein weiteres Mal, wie genial gut er ist – auch in seinem Alter. Das schaffen beileibe nicht viele! Während Gleichaltrige in ihrem Schaukelstühlchen ihre Prostatabeschwerden behandeln (lassen), liefert Walken eine großartige Show nach der anderen ab. Sensationell! Das ist im Übrigen auch in „Bruchreif“ wieder so. Eigentlich ist es nur Walken und seinen Kollegen Morgen Freeman und William H. Macy zu verdanken, dass dieser Film nicht durchweg untergeht. Die drei hochkarätigen Schauspieler zeigen in dieser Komödie viel Talent für Komik – auch wenn manche Szenen furchtbar albern sind.
„Bruchreif“ ist unterm Strich eine durchschnittliche Komödie, die wegen mangelnder Kreativität an bestimmten Stellen ärgert und auch jegliche Form von Originalität vermissen lässt. Hier wäre viel mehr herauszuholen gewesen!

