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Willkommen zu Hause Roscoe Jenkins
Welcome Home, Roscoe Jenkins
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Regie
Malcolm D. Lee
Drehbuch
Malcolm D. Lee
Produzenten
Scott Stuber, Mary Parent, Charles Castaldi
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 109 min Land USA DVD-Start 18.09.2008 Verleih Universal Pictures |
Story
Roscoe Jenkins hat es geschafft! Aus der Provinz stammend, kann er jetzt eine Karriere als Talkmaster im Fernsehen vorweisen, hat eine sexy Verlobte und Geld wie Heu. Das Dumme ist nur, das Roscoes Eltern 50. Hochzeitstag haben und ihr Söhnchen unbedingt dabei haben wollen. Da reißen alte Wunden wieder auf, denn Clyde ist auch eingeladen. In Kindheitstagen haben sich Roscoe und Clyde ständig duelliert - und Roscoe hat immer verloren. Dennoch schafft es Roscoe nicht, die Feier sausen zu lassen und so macht er sich widerwillig auf den Weg nach Hause. Kaum dort, und kurz nachdem die beiden wieder aufeinander treffen, zeigt sich, dass sich überhaupt nichts verändert hat. Und der Großkampf kann beginnen...
Schauspieler
Martin Lawrence, Cedric the Entertainer, Joy Bryant, Mo'Nique, Michael Clarke Duncan, Nicole Parker, Louis C.K., Affion Crockett, Gus Hoffman, Liz Mikel
Filmkritik von Thomas Ays
Oft soll „Willkommen zu Hause Roscoe Jenkins“ wohl komisch sein, lockt seinen Zuschauern jedoch nur ein müdes Lächeln ab. Das bleibt den ganzen Film über so. Hinzu kommt noch schwerwiegend, dass die Geschichte von der ersten bis zur letzten Minute mehr als vorhersehbar und somit alles andere als originell geraten ist. Es scheint, als hätte Regisseur und Drehbuchautor Malcom D. Lee („The Best Man - Hochzeit mit Hindernissen“) seine Idee nicht ganz bis zu Ende gedacht und/oder noch schnell zu Ende geschrieben, als die Produktion auch schon startete.
Martin Lawrence ist nur dann wirklich gut, wenn man ihm eine Waffe in die Hand und ordentlich viel böse Jungs zum Fraß vorwerfen kann (vielleicht noch an der Seite von Will Smith?), dann weiß man, was man hat. In Komödien brennt der Schauspieler meist auf Sparflamme. Es ist nur als äußerst bedauerlich zu bezeichnen, dass Lawrence wohl nicht das Zeug zum großen Comedystar zu haben scheint.
Zwar stimmt bei „Willkommen zu Hause Roscoe Jenkins“ die Botschaft, die Umsetzung jedoch ist nicht sehr originell und platt noch dazu. Somit ist aus dieser Komödie ein nettes Filmchen ohne Tiefgang geworden.
