Kleinruppin Forever

Filmplakat Kleinruppin Forever
Regie Carsten Fiebeler  Drehbuch Sebastian Wehlings, Peer Klehmet, A. Kühne  Produzent Dirk Beinhold 
Genre Komödie  FSK Filmlänge 103 min
Land Deutschland  Kinostart 09.09.2004  DVD-Start 11.04.2005  Verleih Senator Film

Story

Als der 19jährige Tim eines Tages mit seiner Klasse einen Ausflug in die DDR macht, überschlagen sich die Ereignisse für ihn. Kaum angekommen läuft er seinem bislang unbekannten Zwillingsbruder Ronnie über den Weg. Die beiden trauen ihren Augen kaum, als sie sich tupfengleich aussehend gegenüberstehen. Schon bald stellt sich heraus, dass sie nicht nur Brüder, sondern sogar Zwillinge sind, bei ihrer Geburt getrennt wurden und schließlich in zwei verschiedene Adoptivfamilien gekommen sind. Während Tim das Glückslos gezogen hat und bei einem reichen Ehepaar im Westen unterkam, verbrachte Ronnie die letzten 19 Jahre seines Lebens in der Sperrzone bei einem mäuschenarmen älteren Mann. Gerade Ronnie sieht jetzt die Chance seinem alten Leben endlich den Rücken zu kehren. Kurzerhand übernimmt er Tims Identität und macht sich mit dessen Klasse raus aus der DDR. Der verwöhnte Tim bleibt währenddessen unbeholfen zurück und muss sich nun mit der neuen Situation arrangieren.

Schauspieler

Kleinruppin Forever Tobias Schenke, Anna Brüggemann, Michael Gwisdek, Uwe Kockisch, Tino Mewes, Toni Snétberger, Florian Panzer, Sebastian Kroehnert, Tobias Kasimirowicz, Michael Kind, Heike Jonca, Alexander Hörbe

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 3 von 5 Ms Kleinruppin Forever Dass ein Film eben nicht nur von einer gelungen Story lebt, sondern als wichtige Zutat auch gute Schauspieler braucht, wird wieder einmal bei der deutschen Komödie „Kleinruppin Forever“ klar. Hauptdarsteller Tobias Schenke in seiner Doppelrolle geht dem Zuschauer schneller auf die Nerven, als dass er unterhält. Kaum auszuhalten mit welcher Überheblichkeit er seine Rollen mimt. Hier wäre man gut bedient gewesen auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben und nicht in den siebten Schauspielerhimmel abzuheben. Einmal davon, und von dem ein oder anderen überflüssigen Dialog abgesehen, bietet „Kleinruppin Forever“ jedoch gute und leichte Unterhaltung für Zwischendurch. Die Geschichte ist kurzweilig und wurde ebenso inszeniert. Auch die ein oder andere lustige Spitze ließ sich der Drehbuchautor nicht nehmen, so dass „Kleinruppin Forever“ im Großen und Ganzen gesehen doch noch einigermaßen durchschnittlich davonkommt.



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