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Flucht zu dritt
Mrs. Soffel
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Regie
Gillian Armstrong
Drehbuch
Ron Nyswaner
Produzenten
David Nicksay, Scott Rudin, Edgar J. Scherick
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 112 min Land USA Kinostart 10.05.1985 DVD-Start 10.02.2006 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
1901, Pittsburgh: Kate Soffel hat eine lange und schwere Krankheit hinter sich, als sie beschließt, ihre alte Gewohnheit wieder aufzunehmen und den Gefangenen im Gefängnis, das ihr Ehemann leitet, aus der Bibel vorzulesen. Hier lernt sie auch die beiden wegen Mordes zum Tode verurteilten Ed Biddle und seinen Bruder Jack kennen. Schnell fühlt sich die scheue Kate zu dem rüden und wortgewandten Ed hingezogen. Als sie von dem Fluchtplan hört, den Ed ihr anvertraut, beschließt sie, ihre alten Ketten zu sprengen und die beiden Männer zu begleiten...
Schauspieler
Diane Keaton, Mel Gibson, Matthew Modine, Edward Herrmann, Trini Alvarado, Jennifer Dundas, Danny Corkill, Harley Cross, Terry O'Quinn, Pippa Pearthree, William Youmans, Maury Chaykin, Joyce Ebert, Wayne Robson, Dana Wheeler-Nicholson, Les Rubie, Paula Trueman, Nancy Chesney, Samantha Follows, Katie McCombs, Linda Gabler, Eric Hebert
Filmkritik von Thomas Ays
Die Wahl der drei Hauptdarsteller erweist sich im Fall von „Flucht zu Dritt“, oder „Mrs. Soffel“, wie dieses Drama im Original heißt, als echter Glücksgriff. Diane Keaton, die für ihre Hauptrolle eine Nominierung bei den Golden Globes als beste Schauspielerin in einem Drama erhielt, ist an der Seite eines jungen nach „Mad Max“ zu Ruhm gekommenen Mel Gibson und neben Matthew Modine („Birdy“) zu sehen. Die drei Schauspieler ergänzen sich perfekt und liefern eine einwandfreie Vorstellung ab, die überzeugt und beeindruckt.
Regisseurin Gillian Anderson, die bei den Internationalen Filmfestspielen von Berlin 1985 für „Flucht zu Dritt“ eine Nominierung für ihre Leistungen um ihr Drama erhielt, setzte den 1901 spielenden Film passend und authentisch in Szene. Zwar hat der Streifen einige Längen, kann aber durch die ausgewogene Mischung zwischen Dramatik und Liebesgeschichte überzeugen.
Wer eine Schwäche für den jungen Mel Gibson und die schüchtern spielende Diane Keaton hat, der wird um „Flucht zu Dritt“ nicht herumkommen. Eine Warnung muss an dieser Stelle jedoch sein: Der Film kam 1985 in die deutschen Kinos und hält, obwohl auf DVD gebrannt, gängigen Qualitätsstandards nicht stand. Der Ton ist oftmals miserabel und durch störende Nebengeräusche geprägt, was den Filmgenuss nachhaltig beeinträchtigt.
