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Die Dinge des Lebens
Les choses de la vie
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Regie
Claude Sautet
Drehbuch
Jean-Loup Dabadie, Claude Sautet
Produzenten
Jean Bolvary, Raymond Danon, Roland Girard
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 84 min Land Frankreich, Italien Kinostart 18.09.1970 DVD-Start 22.04.2006 Verleih unbekannt |
Story
Als Pierre einen schweren Autounfall hat, sieht er in den Sekunden bis zum Aufprall nochmals auf sein Leben zurück. Er denkt an die schönen sowie schlechten Momente und erkennt erst durch diesen schnellen Durchlauf die wahren Bedeutungen aller Details. Vor allem die Beziehung zu der hübschen Helene beschäftigt Pierre sehr. Eigentlich hatte er vor mit ihr Schluss zu machen, doch jetzt erkennt er seine enorme Liebe zu ihr. Die Frage ist nur, ob diese Erkenntnis jetzt zu spät kommt?
Schauspieler
Michel Piccoli, Romy Schneider, Lea Massari, Jean Bouise, Boby Lapointe, Gérard Lartigau, Hervé Sand, Betty Beckers, Dominique Zardi, Gabrielle Doulcet
Filmkritik von Kathrin Lang
Einmal wieder ist es das bekannte Schauspielpaar Romy Schneider und Michel Piccoli die hier zusammen in einem Claude Sautet-Film agieren. Wie so einige Male im Laufe der Filmgeschichte, geben sie auch in „Die Dinge des Lebens“ ein tolles Paar ab und bereichern diesen Film damit ungemein. Sowohl Romy Schneider als auch ihr Kollege finden sich sofort in ihre Rollen ein und bescheren uns ein bis zur letzten Szene perfekt geschliffenes Spiel. Doch nicht nur die beiden Hauptdarsteller, sondern auch die Story und die Inszenierung dieses Dramas vermögen es zu überzeugen. Claude Sautet erzählt seine Geschichte dieses Mal in Rückblenden. Trotz der Vorwegnahme einer Schlüsselszene gleich zu Beginn des Filmes, fällt der Spannungsbogen dennoch nicht ab. Viel zu gefesselt verfolgt der Zuschauer gebannt die Entwicklungen und wird auf fantastische Weise immer mehr Teil des Ganzen. Sautet ist ein wahrer Meister auf seinem Gebiet, was mit jedem Film, den man von dem französischen Regisseur gesehen hat, klarer wird.
Regisseur Claude Sautet wurde für "Die Dinge des Lebens" für die Goldene Palme bei den Filmfestspielen von Cannes nominiert.