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Legenden: Romy Schneider
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Regie
Michael Strauven
Drehbuch
Michael Strauven
Produzent
Kirsten Burckschat
Genre Dokumentation Filmlänge 45 min Land Deutschland Kinostart 16.09.1998 Verleih MDR, SWR |
Story
Romy Schneider, eine der größten europäischen Schauspielerinnen aller Zeiten! Diese Dokumentation verfolgt Romy Schneiders Karriere angefangen bei ihren ersten Schauspielversuchen in Deutschland, über den große Durchbruch als Kaiserin Sissi und der anschließenden „Flucht“ nach Frankreich, bis hin zu dem unverhofften Tod ihres Sohnes und ihrem eigenen frühen und tragischen Tod. Kollegen, Regisseure, Freunde und Bekannte berichten über Romy Schneider - so wie sie die Schauspielerin kennen gelernt haben.
Schauspieler
Oswalt Kolle, Daniel Biasini, Helmuth Lohner, Jacques Ruffio, Jean Claude Brialy, Sarah Biasini, Didier Lavergne, Claude Sautet, Pierre Granier-Deferre, Michelle de Borca, Robert Enrico, Michel Piccoli
Filmkritik von Kathrin Lang
Regisseur Michael Strauven gibt mit seiner 45-minütigen Dokumentation „Legenden: Romy Schneider“ einen wunderbaren Überblick über die wichtigsten Lebensstationen der Schauspiellegende Romy Schneider. Kurzweilig beginnt die Dokumentation bei ihrer frühen Karriere in Deutschland, erzählt von der schweren Zeit in der Romy nach Frankreich übergesiedelt ist und von ihren ersten Gehversuchen im französischen Filmgeschäft. Ihre Karrierehöhepunkte werden in „Legenden: Romy Schneider“ ebenso thematisiert wie ihre problematischen Phasen – wie etwa der unerwartete und schmerzhafte Tod ihres Sohnes David und die ständigem Probleme die Romy Schneider mit der deutschen Presse hatte. Um ein möglichst authentisches Bild von der Schauspielerin abzuliefern, hat Regisseur Michael Strauven viele Zeitzeugen, die Romy persönlich gekannt haben, interviewt. Unter anderem berichten Regisseure wie Claude Sautet oder Robert Enrico von dem Bild, das sie von Romy Schneider hatten. Oder einige ihre Schauspielkollegen wie Michel Piccoli schildern wie sie die Zusammenarbeit mit ihr empfunden haben. Natürlich wird dabei auch ein Blick in ihr Privatleben geworfen, das in dieser Dokumentation unter anderem von ihrem Exehemann Daniel Biasini genauer geschildert wird. Entstanden ist dadurch eine interessante und mit 45 Minuten Spielzeit auch sehr kurzweilige Dokumentation, über eine der größten Schauspielerinnen die wir je hatten. Einzig vorwerfen könnte man „Legenden: Romy Schneider“, dass er nicht in die Tiefe geht und die einzelnen signifikanten Lebensstationen lediglich kurz thematisiert. Doch wer mit der Biografie der Romy Schneider noch nicht all zu vertraut ist, wird bei dieser Dokumentation einen wunderbaren ersten Überblick gewinnen.
