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Asien - Geheimnisvolle Metropolen
Mysterious Cities of Asia
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Regie
Yoshihiko Sato
Drehbuch
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Produzenten
Telepool, NHK
Genre Dokumentation FSK 0 Filmlänge 180 min Land Japan, Frankreich, Deutschland,2003 DVD-Start 18.09.2008 Verleih e-m-s |
Story
Peking, Isfahan, Benares und Jogjakarta. China, Iran, Indien und Indonesien. Alles große Metropolen in vielfältigen Ländern und geschichtsträchtige Orte in denen die Traditionen vergangener glanzvoller Tage noch heute bewahrt und gepflegt werden. Die Städte sind jedoch auch Schmelztiegel zwischen Moderne und Vergangenheit. Ihre Straßen, Plätze, heiligen Stätten erzählen von großen Schlachten, herrlichen Festen und tiefem Glauben an die Götter. Noch heute wird dort von den Menschen bewahrt und erhalten, was einst zum exotischen und verheißungsvollen Beiklang ihrer Namen führte.
Filmkritik von Melanie Frommholz
Die Dokumentation „Asien – Geheimnisvolle Metropolen“ bietet einen spannenden und vielschichtigen Einblick in die bedeutungsvollen Metropolen Peking, Isfahan, Benares und Jogjakarta. Jede Stadt wird für sich vorgestellt, ihre Historie mit einem Einblick in das dort heute herrschende Leben verbunden. So kann man sich nur mit einer der Städte beschäftigen, oder auch mehrere der Teildokumentationen am Stück ansehen. Geschickt haben die Macher ihre Erzählung an den Bericht über einzelne Menschen verknüpft. So entsteht ein lebendiges Bild völlig unterschiedlicher Kulturen, die doch alle eine tiefe Verwurzelung in alte Traditionen und Gebräuche gemein haben. Ihnen allen ist gemein, dass sie sich sehr von unserer Kultur unterscheiden. In Peking erlebt man, wie einer der ältesten Stadtsteile den Vorbereitungen für Olympia 2008 weichen muss, in der Teppichmetropole Isfahan begleiten wir den Erhalt der eindrucksvollen blauen Moschee. Benares, das große Krematorium, zeigt uns wie anders in Indien mit dem Tod umgegangen wird und sich eine ganze Stadt dem Übergang zwischen Diesseits und Jenseits verschrieben hat. Und letztlich besuchen wir Jogjakarts, das sich seinen Sultan bewahrt hat und mit der Beibehaltung alter Traditionen darum kämpft der zunehmenden Gewalt in Indonesien zu trotzen. Zugegeben, man braucht Muße und Zeit, sich auf diese ruhige Dokumentation einzulassen, wird jedoch mit faszinierenden Einblicken in fremde Kulturen belohnt.
