Dark Planet - Prisoners of Power

Obitaemyy ostrov

Filmplakat Dark Planet - Prisoners of Power
Regie Fyodor Bondarchuk  Drehbuch Sergei Dyachenko, Marina Dyachenko  Produzenten Fyodor Bondarchuk, Sergey Melkumov, Alexander Rodnyansky, Dmitriy Rudovskiy 
Genre Science-Fiction  FSK 16  Filmlänge 115 min
Land Russland, 2008  DVD-Start 27.01.2012  Blu-ray-Start 27.01.2012  Verleih Capelight

Story

Im Jahr 2157: Maksim ist kein besonders verantwortungsbewusster Erdenbürger, im Gegenteil. Der schelmische junge Mann Anfang 20 tut, was ihm gefällt und lebt sein Leben, wie er es für richtig hält. Als er scheinbar sinnlos durchs All fliegt, kommt es zu einem Crash und Maksim stürzt auf einen ihm nicht bekannten Planeten ab. Eine Rückkehr auf die Erde ist nicht möglich, da sein Schiff total zerstört ist. Und es kommt noch schlimmer: Er wird verhaftet und eingesperrt. Es dauert nicht lange und der junge Mann macht Bekanntschaft mit einer diktatorischen Regierung, vielen Soldaten und einem kaum zu ändernden Schicksal...

Schauspieler

Dark Planet - Prisoners of Power Vasiliy Stepanov, Yuliya Snigir, Pyotr Fyodorov, Sergey Garmash, Yuriy Kutsenko, AlekseySerebryakov, Mikhail Evlanov, Andrey Merzlikin, Anna Mikhalkova, Maksim Sukhanov, Fyodor Bondarchuk, Yuriy Tsurilo, Kirill Pirogov, Evgeniy Sidikhin, Aleksey Gorbunov, Aleksandr Feklistov, Sergey Mazaev, Leonid Gromov, Sergey Barkovskiy, Vasiliy Savinov, Aleksandr Shein, Aleksandr Sirin

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 2 von 5 Ms Dark Planet - Prisoners of Power Es liegt nicht am Produktionsland, dass Romanverfilmungen immer wieder Bruchlandungen erleiden, der Grund ist nämlich immer der Gleiche. Entweder man achtet auf Seiten des Regisseurs auf die Geschichte und vergisst, dass Unterhaltung eben auch wichtig ist oder, wie im Fall von "Dark Planet - Prisoners of Power", man konzentriert sich mit Leib und Seele auf die Optik - und vergisst alles andere. Es bringt nun mal immer noch überhaupt nichts, eine schöne Hülle zu produzieren, wenn der Inhalt nichts taugt. Die Optik ist in diesem Fall wirklich außergewöhnlich überzeugend, die Kampfszenen absolut in Ordnung und die Ausstattung ebenfalls authentisch. Der Rest? Nicht vorhanden. Die Schauspieler agieren vollkommen übertrieben oder ernüchternd blass, die Geschichte ist nicht nachvollziehbar und die Dialoge sind hohl bis sinnfrei. Auch bei der Wahl des Hauptdarstellers hatte man kein glückliches Händchen. Vasiliy Stepanov als Maksim ist mit der Hauptrolle dieses Science-Fiction-Streifens schlichtweg überfordert und kann nicht überzeugen. Da hat Pyotr Fyodorov als Guy schon erheblich mehr zu bieten.
"Dark Planet - Prisoners of Power" ist ein teuer produziertes, aber belangloses Stück russisches Kino. Wir brauchen auch in diesem Genre glaubhafte Figuren, authentische Schauspieler und eine nachvollziehbare Geschichte, damit wir nachhaltig beeindruckt werden können.

Wissenswertes

Dark Planet - Prisoners of Power "Dark Planet - Prisoners of Power" basiert auf dem Roman "Die bewohnte Insel" von Arkadiy und Boris Strugatzki.



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